Lexikon
Schutzschaltung
Verbindung eines elektrischen Stromkreises mit einem Schutzschalter, der bei Überlastung oder bei Fehlerspannung den Stromkreis unterbricht (Überstrom-Schutzschalter, Sicherungsautomat). Der Verbraucherstrom fließt im Schutzschalter durch 4 Magnetspulen, deren Felder sich nach außen hin aufheben. Tritt z. B. ein Leckstrom auf (durch beschädigte Isolation), entsteht ein Magnetfeld, durch das ein Schalter ausgelöst wird. Der grün-gelb gekennzeichnete Schutzleiter (früher „Erde“ genannt) ist vom Dreiphasennetz getrennt. Er bildet in der Regel eine unabhängige Verbindung zwischen dem Gehäuse eines Verbrauchers und der Erde; über diesen Schutzleiter können am Gehäuse entstehende und daher gefährliche Spannungen zur Erde abfließen. Diese Funktion hatte früher der Nullleiter, der hierzu mit dem Gehäuse verbunden war. Bei einer Unterbrechung (etwa durch Beschädigung oder Überhitzung) des Nullleiters stand dann aber automatisch das Gehäuse unter Spannung.
Wissenschaft
Ist das Ende des Mooreschen Gesetzes nahe?
Mein erster eigener Computer war ein Commodore 128, dessen Mikroprozessoren 1,4 Millionen Instruktionen pro Sekunde ausführen konnte. Damit war er Ende der 80er-Jahre durchaus ein potenter Heimrechner. Heute dagegen schreibe ich diesen Text auf einem Laptop, der – obwohl er bereits etwas in die Jahre gekommen ist – mehrere...
Wissenschaft
Wird KI die Physik revolutionieren?
Sam Altman, CEO des KI-Unternehmens OpenAI, schrieb kürzlich, dass wir dank der rasanten Fortschritte im Bereich der KI bis 2035 „von der Lösung der Hochenergiephysik in einem Jahr zum Beginn der Weltraumkolonisierung im nächsten Jahr übergehen könnten“ und wir mit KI irgendwann „jedes Problem in der Physik lösen werden“. Ich...
Weitere Lexikon Artikel
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Seide aus dem Labor
Leben in der Höllenwelt?
Algen und Pilze auf dem Mars?
Wirbelnde Quantenpfannkuchen
Autarke Mikroroboter im Schwarm
Schlaflos bei Vollmond?