Lexikon
Schutzschaltung
Verbindung eines elektrischen Stromkreises mit einem Schutzschalter, der bei Überlastung oder bei Fehlerspannung den Stromkreis unterbricht (Überstrom-Schutzschalter, Sicherungsautomat). Der Verbraucherstrom fließt im Schutzschalter durch 4 Magnetspulen, deren Felder sich nach außen hin aufheben. Tritt z. B. ein Leckstrom auf (durch beschädigte Isolation), entsteht ein Magnetfeld, durch das ein Schalter ausgelöst wird. Der grün-gelb gekennzeichnete Schutzleiter (früher „Erde“ genannt) ist vom Dreiphasennetz getrennt. Er bildet in der Regel eine unabhängige Verbindung zwischen dem Gehäuse eines Verbrauchers und der Erde; über diesen Schutzleiter können am Gehäuse entstehende und daher gefährliche Spannungen zur Erde abfließen. Diese Funktion hatte früher der Nullleiter, der hierzu mit dem Gehäuse verbunden war. Bei einer Unterbrechung (etwa durch Beschädigung oder Überhitzung) des Nullleiters stand dann aber automatisch das Gehäuse unter Spannung.
Wissenschaft
Einfangen und einsperren
Weltweit haben Forscher Techniken entwickelt, um CO2 einzufangen und dauerhaft zu binden. In Deutschland waren sie bislang verpönt, doch auch hier soll nun der rechtliche Rahmen für ihren Einsatz geschaffen werden. von HARTMUT NETZ Die klimaneutrale Zukunft der Zementindustrie beginnt in Brevik, 150 Kilometer südlich der...
Wissenschaft
Wie das Gehirn sich aufs Zuhören fokussiert
Neurowissenschaftler haben herausgefunden, wie das Gehirn von Ratten die Wahrnehmung von Geräuschen steuert. Demnach verstärkt ihr Gehirn relevante Geräusche, wenn die Tiere beschäftigt sind. Dabei reagiert der auditorische Kortex nicht nur auf Geräusche, sondern passt seine Aktivität auch gezielt an die Anforderungen der Aufgabe...