Lexikon
Schwartz
Melvin, US-amerikanischer Physiker, * 2. 11. 1932 New York, † 28. 8. 2006 Twin Falls, Id.; arbeitete an den Brookhaven National Laboratories mit Neutrinostrahlen; 1963–1983 Professor in San Francisco, danach Unternehmer im Bereich der EDV, ab 1991 bis 2000 Professor an der Columbia Universität in New York. 1988 erhielt Schwartz (zusammen mit J. Steinberger und L. M. Lederman) den Nobelpreis für Physik für ein Schlüsselexperiment der Elementarteilchenphysik, das die Verschiedenheit von Elektron-Neutrino und Myon-Neutrino bewies.
Wissenschaft
Antidepressiva: Erwartung prägt Absetzsymptome
Aufhören ist problematisch, heißt es: Neben dem Verlust der stimmungsaufhellenden Wirkung können auch „Entzugserscheinungen“ wie Schlafstörungen oder Kopfschmerzen das Absetzen einer Antidepressiva-Behandlung erschweren. Doch aus einer Studie geht nun hervor, dass dieser Aspekt offenbar weniger schwerwiegend ist als bisher...
Wissenschaft
Atomkern fotografiert
Ein schwer zu beobachtender Gammazerfall enthüllt Details über die Gestalt von Atomkernen. von DIRK EIDEMÜLLER Üblicherweise stellt man sich Atomkerne kugelrund vor. Aber einige Atomkerne sind ein wenig wie ein Diskus oder Rugbyball verformt. Allerdings sind die Kerne so winzig, dass es schwierig ist, genauere Aussagen über ihre...