Lexikon
Schwimmkäfer
Echte Wasserkäfer; Dytiscidaean das Leben im Wasser angepasste Familie der Käfer von flach kahnartigem Körperbau und mit verbreiterten Hinterbeinen zur Verbesserung der Schwimmgeschwindigkeit. Die Atemluft wird unter den Flügeldecken transportiert. Die Lebensweise ist meist räuberisch. Die Larven der Schwimmkäfer haben zangenartige, durchbohrte und als Saugzangen wirkende Mandibeln. Zu den Schwimmkäfern gehören z. B. die Gelbrandkäfer, in 7 Arten in Teichen und Seen Mitteleuropas häufig, und der kleinere Furchenschwimmer, Acilius sulcatus. Nicht verwandt mit dem Kolbenwasserkäfer.
Gelbrandkäfer
Gelbrandkäfer
Der Gelbrandkäfer ist der bekannteste Vertreter der Schwimmkäfer. Hier holt er gerade an der Wasseroberfläche Frischluft. Dazu durchstößt er mit dem Hinterende die Wasserhaut und kann dann den Luftvorrat unter den Flügeldecken erneuern.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
Wissenschaft
Perfect Timing
Wie entstehen in der Wissenschaft große Durchbrüche? Sicherlich auf viele verschiedene Weisen. Denn schließlich erforscht die Wissenschaft das Unbekannte. Woher soll man also vorher wissen, wie man es im Einzelfall am besten enthüllt. Den einen planbaren Königsweg, der sicher zu einer bestimmten Erkenntnis führt, gibt es folglich...
Wissenschaft
Höhlenkino im Flackerlicht
Feuerschein erleuchtete die Wände nicht nur für die Arbeit der Künstler, manche Werke erweckte es regelrecht zum Leben. von Rolf Heßbrügge Prähistorische Höhlenkunst liegt meist tief im Inneren von Höhlen verborgen. Ohne Beleuchtung sieht man dort kaum die Hand vor Augen, geschweige denn die Objekte an den Wänden. Die...
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Späte Diagnose
Wer lebt zu unseren Füßen?
Molekülfragmente auf dem Katapult
Fossilfund belegt weite Verbreitung des Paranthropus
Neurologische Vielfalt
Die Mondtäuschung