Lexikon
Semipelagiạner
seit 1700 übliche Bezeichnung für Mönche des 5. Jahrhunderts bei Marseille (Johannes Cassianus, Vinzenz von Lérins, Faustus von Reji), die, den Pelagianern ähnlich, gegen Augustinus lehrten, der Glaube sei grundsätzlich ohne göttliche Gnade möglich, und die Vorherbestimmung zum Heil geschehe aufgrund der von Gott vorhergesehenen Verdienste. Dagegen entschied die sog. 2. Synode von Orange (um 528), dass Anfang wie Vollendung des Glaubens Wirkung der zuvorkommenden Gnade Gottes seien.
Wissenschaft
Revolution oder Rausch?
Wissenschaftliche Fortschritte wecken die Hoffnung, das Altern aufhalten zu können. Doch der Begriff Longevity – Langlebigkeit – steht eher für einen Hype als für ein bald erreichbares Ziel. von FRANK FRICK Um sein Leben zu verlängern, folgt Bryan Johnson einem strengen Diät-, Sport- und Schlafprogramm, nimmt täglich mehr als 100...
Wissenschaft
Wie sich die Kopfschuppen bei Krokodilen bilden
Krokodile weisen am Kopf ein unregelmäßiges Schuppenmuster auf, das sich individuell und von Art zu Art unterscheidet. Doch wie kommt diese schuppige Vielfalt zustande? Eine Studie zeigt nun anhand von Experimenten mit Krokodilembryos und Computersimulationen, dass nicht etwa genetische Mechanismen, sondern mechanische Prozesse...