Lexikon
Strömungslehre
die Wissenschaft von den Bewegungsgesetzen der Gase (Aerodynamik) und Flüssigkeiten (Hydrodynamik); befasst sich besonders mit hohen Strömungs- oder Körpergeschwindigkeiten, experimentell im Windkanal. Man unterscheidet eine laminare (glatt abfließende) und eine turbulente (abreißende, Wirbel bildende) Strömung, deren Widerstand sich mittels der Reynolds’schen Zahl je nach Oberfläche und Geschwindigkeit des umströmten Körpers und nach Dichte und Zähigkeit des strömenden Mediums bestimmen lässt. Im Bereich bis zur Schallgeschwindigkeit liefert die Stromlinienform die widerstandsärmsten Werte, die Kompressibilität des Gases tritt nicht in Erscheinung. Bei Schallgeschwindigkeit und darüber (Durchbrechen der Schallmauer) bilden sich Stoßwellen aus, die andere Berechnungen und Körperformen (z. B. Granatenform) erfordern. Das Verhältnis von Strömungs- zu Schallgeschwindigkeit bezeichnet die Mach’sche Kennzahl (Machzahl).
Wissenschaft
Dem skurrilen Sexualparasitismus auf der Spur
Die winzigen Männchen wachsen an den Weibchen fest und können dadurch allzeit ihre Rolle erfüllen. Wann und warum dieses skurrile Fortpflanzungssystem bei den Tiefsee-Anglerfischen entstanden ist, beleuchtet nun eine Studie. Die Rekonstruktion der Entwicklungsgeschichte dieser bizarren Meerestiere verdeutlicht, dass der...
Wissenschaft
Moore aus Moosen
Wenn die Wiedervernässung gelingt, sind Moore Kohlenstoffsenken und wertvolle Lebensräume zugleich. von OLIVER ABRAHAM Tiefe Gräben begleiten den Weg ins Amtsvenn-Hündfelder Moor, ihren Grund bedeckt eine trockene, dunkelgrüne Schicht aus getrocknetem Moos. Ein Pegel zeigt mit frisch angetrocknetem Schlamm, dass der Wasserstand...
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