Lexikon
Strömungslehre
die Wissenschaft von den Bewegungsgesetzen der Gase (Aerodynamik) und Flüssigkeiten (Hydrodynamik); befasst sich besonders mit hohen Strömungs- oder Körpergeschwindigkeiten, experimentell im Windkanal. Man unterscheidet eine laminare (glatt abfließende) und eine turbulente (abreißende, Wirbel bildende) Strömung, deren Widerstand sich mittels der Reynolds’schen Zahl je nach Oberfläche und Geschwindigkeit des umströmten Körpers und nach Dichte und Zähigkeit des strömenden Mediums bestimmen lässt. Im Bereich bis zur Schallgeschwindigkeit liefert die Stromlinienform die widerstandsärmsten Werte, die Kompressibilität des Gases tritt nicht in Erscheinung. Bei Schallgeschwindigkeit und darüber (Durchbrechen der Schallmauer) bilden sich Stoßwellen aus, die andere Berechnungen und Körperformen (z. B. Granatenform) erfordern. Das Verhältnis von Strömungs- zu Schallgeschwindigkeit bezeichnet die Mach’sche Kennzahl (Machzahl).
Wissenschaft
Wie aus Gebrabbel Sprache wird
Sprachwissenschaftler und Entwicklungspsychologen erforschen, wie Kinder sprechen lernen und was dabei in ihrem Gehirn geschieht. Offenbar finden schon im Säuglingsalter komplexe Prozesse statt. von ANDREA MERTES Neulich auf der Straße: Eine Mutter schiebt ihr Baby im Buggy, ein Hund läuft vorbei. Daraufhin beugt die Mutter sich...
Wissenschaft
Taktgeber des Sonnenzyklus
Der elfjährige Aktivitätszyklus der Sonne hat seine Ursache tief im Inneren des Feuerballs. Hier vollzieht sich ein komplexes Wechselspiel zwischen der Rotation, dem strömenden Plasma und dem Magnetfeld. Geben zusätzlich Planeten von außen den Takt an? von THOMAS BÜHRKE Die Sonne befindet sich derzeit in einem Maximum...