Lexikon

Süßwasserpolpen

Hydridae
zu den Hydrozoen gehörige, einzeln im Süßwasser lebende Polypen, die niemals Medusen hervorbringen. Alle Arten sind stark regenerationsfähig. Sie können bis zu 30 mm Länge erreichen. Ihr sackförmiger Körper sitzt mit einer Fußscheibe fest und hat einen mit Tentakeln umstellten Mund, in den die mit den Nesselkapseln der Tentakel erbeuteten Tiere (z. B. Wasserflöhe) befördert werden. Hierher gehören Hydra, Protohydra, Pelmatohydra und Chlorohydra, deren grüne Farbe durch Grünalgen erzeugt wird. Diese Algen werden mit den Eiern von Generation zu Generation weitergegeben; sie liefern den Polypen Nahrung.
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Süßwasserpolyp (Grauer)
Grauer Süßwasserpolyp
Der Graue Süßwasserpolyp (Hydra oligactis) besitzt dünne, bis zu 25 cm lange Tentakel, auf denen die Ansammlungen der Nesselzellen zu Nesselbatterien als hell leuchtende Punkte erscheinen. Hier vermehrt sich der Polyp gerade durch Knospung.
Süßwasserpolypen: Bauplan
Süßwasserpolypen: Bauplan
Der Längsschnitt durch einen Süßwasserpolypen zeigt den einfachen, typisch zweischichtigen Aufbau aller Hohltiere. Zwischen den Basen der Ektodermzellen bewegen sich noch bildungsfähige Zellen, die etwa auch neue Nesselzellen nachliefern. Der Süßwasserpolyp vermehrt sich durch Knospung, bringt jedoch keine Medusen hervor.
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Hydra (Grüne)
Grüne Hydra
Die Grüne Hydra ist eines der wenigen Nesseltiere, die ins Süßwasser vorgedrungen sind. Hier vermehrt sie sich gerade vegetativ durch Knospung.
Wissenschaft

Raubvögel der Dino-Ära

Über den Köpfen von Tyrannosaurus rex und Co. flogen offenbar schon Vögel mit Beute in den Krallen durch die Luft: Ähnlich wie die modernen Raubvögel jagten wahrscheinlich auch zwei neuentdeckte Vogelarten der späten Kreidezeit, berichten Forschende. Dies geht aus Merkmalen ihrer Fußknochen hervor, die denen von Falken oder Eulen...

Röhrenwürmer
Wissenschaft

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