Lexikon

Wachstum

Biologie
Größenzunahme eines Organismus durch Neubildung von Körpersubstanz. Wachstum kann entweder auf der Vergrößerung oder auf der Vermehrung von Zellen beruhen. Bedingungen für das Wachstum sind genügendes Nahrungsangebot einschließlich der Vitamine und Spurenelemente. Das Wachstum wird (zumindest bei den Vielzellern) hormonell gesteuert. Bei den Wirbeltieren sind hauptsächlich das Somatotropin und Thyroxin wachstumsfördernd, bei den Pflanzen wirken die Phytohormone. Die Zuwachsrate verschiedener Körperteile oder Organe ist nicht gleich groß (allometrisches Wachstum); dies führt zu einer Verschiebung der Proportionen. Beim Menschen hört nach der Pubertät das Körperwachstum mit dem Wachstum der Knochen auf. Alle höheren Pflanzen und manche Tiere (Süßwasserpolypen, Strudelwürmer, Fische) werden auch später noch langsam, aber stetig größer. Bei Insekten endet das Wachstum mit der letzten Häutung.
Kolumbo, Caldera, Tsunami
Wissenschaft

Der große Ausbruch des Kolumbo

Im Jahr 1650 explodierte ein Unterwasservulkan und löste in der Ägäis einen gewaltigen Tsunami aus. Nun ermöglichten es seismische 3D-Analysen, die Eruption zu rekonstruieren. von DIRK EIDEMÜLLER Die Katastrophe hatte sich schon über Wochen und Monate angekündigt: Im Jahr 1650 bebte immer wieder die Erde auf Santorin und den...

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Wissenschaft

Das Problem mit der Anpassung

Kennen Sie noch die fliegenden Toaster? Vor etlichen Jahren flatterten sie mit ihren Flügeln scharenweise als Bildschirmschoner über unzählige PC-Monitore. Falls Sie sie nicht kennen: Kein Problem, wir wollen sie hier lediglich für ein evolutionsbiologisches Gedankenexperiment hernehmen. Die Frage lautet: Warum sollten Toaster...

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