Lexikon

Wachstum

Biologie
Größenzunahme eines Organismus durch Neubildung von Körpersubstanz. Wachstum kann entweder auf der Vergrößerung oder auf der Vermehrung von Zellen beruhen. Bedingungen für das Wachstum sind genügendes Nahrungsangebot einschließlich der Vitamine und Spurenelemente. Das Wachstum wird (zumindest bei den Vielzellern) hormonell gesteuert. Bei den Wirbeltieren sind hauptsächlich das Somatotropin und Thyroxin wachstumsfördernd, bei den Pflanzen wirken die Phytohormone. Die Zuwachsrate verschiedener Körperteile oder Organe ist nicht gleich groß (allometrisches Wachstum); dies führt zu einer Verschiebung der Proportionen. Beim Menschen hört nach der Pubertät das Körperwachstum mit dem Wachstum der Knochen auf. Alle höheren Pflanzen und manche Tiere (Süßwasserpolypen, Strudelwürmer, Fische) werden auch später noch langsam, aber stetig größer. Bei Insekten endet das Wachstum mit der letzten Häutung.
Satelliten, Treibstoff
Wissenschaft

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Der Weg zu den Sternen ist steinig. Doch neue Antriebstechniken sollen die Raumfahrt voranbringen und erstmals langlebige Satellitenmissionen auf sehr tiefen Orbits möglich machen. von DIRK EIDEMÜLLER Es ist eine alte Idee aus der Science-Fiction-Literatur: Raumfahrzeuge, die ihren Treibstoff nicht selbst mitführen, sondern beim...

Wissenschaft

Sturzflug, Segelflug, Schwebeflug

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