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LEXIKON

Phytohormne

[
griechisch
]
Pflanzenhormone
chemisch-organische Substanzen der Pflanzen, die von ihrem Bildungsort entfernt in sehr geringen Konzentrationen ihre Wirkung entfalten. Phytohormone des Streckungswachstums sind die Auxine; sie werden vornehmlich in jungen Blättern, in sich entwickelnden Knospen und in Früchten gebildet und von dort in der Pflanze in Richtung auf die Wurzeln transportiert. Sie regen das Wachstum der Pflanze und zuweilen auch die Zellteilung in den unter dem Bildungsort gelegenen Geweben an. Die Auxine verursachen auch die Krümmungsbewegungen von Pflanzen (Tropismus). Am weitesten verbreitet ist das Heteroauxin (Indolylessigsäure). Wohl stets im Zusammenspiel mit den Auxinen wirken die Giberelline; sie beeinflussen ebenfalls das Streckungswachstum und können Riesenwuchs erzeugen. Als Antagonisten der Auxine wirken die Cytokinine; sie regen die Zellteilung an und bewirken die Entwicklung von Knospen. Für das Wachstum der Wurzeln sind die besonders in den Blättern gebildeten Verbindungen Thiamin und Nicotinsäure nötig. Überwiegend hemmend wirkende Phytohormone sind die Abscisinsäure, das Blühhormon und das Fruchtreifungshormon.
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