Lexikon
Nesseltiere
CnidariaThemenwissen Tiere
Themenwissen Tiere
Funktionsweise der Nesseln
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Stamm der Hohltiere mit rund 8900 Arten. Sie besitzen besondere Organe, die Nesselkapseln (Cnidae), deren Nesselfäden zum Beuteerwerb oder zur Verteidigung lassoartig ausgeschleudert werden. Die Nesselkapseln werden in bestimmten Bildungszellen (Nesselzellen, Cnidoblasten) erzeugt und dann durch den Körper an ihren Wirkungsort transportiert. Da jede Nesselkapsel nur einmal verwendet werden kann, wird die verbrauchte Nesselzelle aus dem Gewebeverband ausgestoßen und durch eine neue ersetzt. Die Nesseltiere treten in zwei Gestalten auf (Generationswechsel), als festsitzender, sich ungeschlechtlich fortpflanzender Polyp und als frei schwimmende Meduse (Qualle). Zu den Nesseltieren gehören Hydrozoen, Skyphozoen und Blumentiere.
Süßwasserpolypen: Bauplan
Süßwasserpolypen: Bauplan
Der Längsschnitt durch einen Süßwasserpolypen zeigt den einfachen, typisch zweischichtigen Aufbau aller Hohltiere. Zwischen den Basen der Ektodermzellen bewegen sich noch bildungsfähige Zellen, die etwa auch neue Nesselzellen nachliefern. Der Süßwasserpolyp vermehrt sich durch Knospung, bringt jedoch keine Medusen hervor.
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Meduse
Meduse
Die Meduse Neoturris pileata wird bis zu 3 cm lang und bildet nicht selten von Dezember bis Juli größere Schwärme in den Oberflächenschichten des Mittelmeers. (Die Gonaden am Magenstiel sind hier rot eingefärbt.)
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
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