Lexikon

Blumentiere

Blumenpolypen; Anthozoa
Klasse der Nesseltiere mit ca. 6000 Arten; festsitzende, oft koloniebildende Meerestiere, die nur in Gestalt von Polypen auftreten, eine Medusengeneration fehlt. Sie zeigen einen einheitlichen Aufbau: Die Körperwand umgibt einen großen, nur mit einer Mundöffnung versehenen Hohlraum (Gastralraum), der durch gleichmäßig angeordnete Trennwände (Septen) unterteilt ist. Diese enthalten Verdauungsdrüsen, Nesselkapseln und die Geschlechtszellen. Neben geschlechtlicher Fortpflanzung kommt häufig ungeschlechtliche Fortpflanzung durch Knospung vor, die zu großen Tierkolonien führen kann. Viele Blumentiere scheiden Horn- oder Kalkskelette ab und sind an der Entstehung von Korallenriffen beteiligt. Zu ihnen gehören u. a. die Aktinien oder Seerosen, die Seefedern, die Steinkorallen, und die Lederkorallen. Nach der Anzahl ihrer Septen werden die Blumentiere in zwei Unterklassen unterteilt: die Hexacorallia und die Octocorallia Korallen.
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Steinkoralle: Polypen
Polypen der Steinkoralle
Die hohe Dichte an Polypen bei den Stein- und Riffkorallen ist deshalb möglich, weil die Gewässer, in denen sie leben, eine große Fülle von Plankton führen und die in Symbiose lebenden Algen durch die Photosynthese viel Sauerstoff bereitstellen.
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Hornkoralle
Hornkoralle
Die meisten Arten der Achtstrahligen Blumentiere bilden ein Skelett aus Horn oder Kalk aus. Im Bild die Kolonie einer Hornkralle vom Großen Barriereriff mit einem Schlangenstern.
Mikroskopieaufnahme der Poren auf einem Blatt
Wissenschaft

Pflanzen können bis sechs zählen

Je nachdem wie nass oder trocken es ist, passen Pflanzen ihren Wasserverbrauch an, indem sie über ihre Poren auf den Blättern mehr oder weniger Wasser verdunsten lassen. Bestimmte Umweltreize zeigen ihnen Wassermangel an, woraufhin die Pflanzen ihre Poren schließen. Dabei zählen und verrechnen sie aufeinanderfolgende Umweltreize...

Rhein, Düsseldorf, trocken
Wissenschaft

Schutz vor Extremwetter

Hitzesommer und Überschwemmungen: Längst sind die Folgen des Klimawandels in Deutschland zu spüren. Doch mit naturnahen Maßnahmen können Städte, ländliche Gebiete und Küstenregionen geschützt werden. von JAN BERNDOFF Wer sich in Deutschland vor den Kapriolen des Klimawandels weitgehend sicher fühlte, musste in den letzten Jahren...

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