Lexikon
Tscherkẹssen
früher auch ZirkassierBezeichnung für die kulturell und sprachlich eng verwandten Kaukasusvölker am Kuban und Terek. Zu den Tscherkessen gehören die Kabardiner (363 000) als größtes Volk, die Adyge (95 000) und die Tscherkessen im engeren Sinne (42 000). Ein großer Teil wanderte nach Unterwerfung durch die Russen (1864) in die heutige Türkei aus. Ende des 20. Jahrhunderts lebten noch rund 150 000 Tscherkessen in der Türkei, 35 000 in Syrien, kleinere Gruppen in Jordanien, Israel, Iran und Irak. Die Tscherkessen sind meist Ackerbauern und Viehzüchter; vorwiegend Muslime; einst mit ständischer Gliederung und Blutrache.
Wissenschaft
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Denn die einen sind im Dunkeln. Und die anderen sind im Licht. Und man siehet die im Lichte. Die im Dunkeln sieht man nicht.“ So verkündete es Bertolt Brecht in der Dreigroschenoper, in der es um das Elend des menschlichen Alltags ging. Ebenso lassen sich diese Zeilen aber auch auf die Philosophie der Aufklärung beziehen, […]...
Wissenschaft
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Der kleine Ort Saint-Sulpice am Genfer See sei „ziemlich schick“, meint Jérôme Gippet, Biologe an der Universität Lausanne. Doch seit einiger Zeit sei die Idylle durch eine Invasion ungebetener Gäste stark gestört. Gippet geht zu einem struppigen Stück Brachland und beginnt zu graben. Nur wenige Sekunden dauert es, bis überall im...
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