Lexikon
Umami
[japanisch „Wohlgeschmack“]
fünfte Geschmacksrichtung neben den allgemein bekannten Geschmackseindrücken süß, sauer, bitter und salzig. Sie beruht auf einer Geschmacksintensivierung, wie sie durch Geschmacksverstärker hervorgerufen wird. Sie wurde in Japan entdeckt und wird besonders im asiatischen Kulturkreis kulinarisch genutzt. Der Umami-Geschmack wird von Glutamat (Natriumglutamat) vermittelt, einem Salz der Aminosäure Glutaminsäure, die natürlicherweise in größeren Mengen in proteinreichen Lebensmitteln wie Fleisch und Käse, aber auch in vollreifen Tomaten, Shiitake-Pilzen, Sojasauce sowie in der menschlichen Muttermilch vorkommt.
Wissenschaft
Atomare Antreiber
Neue Katalysatoren sollen umweltverträgliche und preisgünstige Produkte ermöglichen, etwa für den Einsatz in Medizin, Landwirtschaft oder Elektroautos mit Brennstoffzellen. von REINHARD BREUER Es begann mit einem Knall. Man schrieb das Jahr 1823. Da mischte Johann Wolfgang Döbereiner Luft und Wasserstoff, dann brachte er das...
Wissenschaft
Frag die Oma
Es gibt nur eine gute Handvoll Säugetiere, bei denen Weibchen nach der Geburt ihres letzten Jungtieres noch lange leben. Von Juliette Irmer Die Menopause ist eine biologische Rarität, die Wissenschaftler seit Jahren Kopfzerbrechen bereitet. Nach heutigem Wissensstand durchlaufen nur sechs von rund 6.000 Säugetierarten das...