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LEXIKON

Umberto D.

  • Deutscher Titel: Umberto D.
  • Original-Titel: UMBERTO D.
  • Land: Italien
  • Jahr: 1952
  • Regie: Vittorio De Sica
  • Drehbuch: Cesare Zavattini, Vittorio De Sica
  • Kamera: G. R. Aldo
  • Schauspieler: Carlo Battisti, Maria Pia Casilio, Lina Gennart
Vereinsamt lebt der alte Umberto D. mit seinem einzigen Freund, einem Hund, zusammen in einem kleinen, schäbigen Zimmer. Der pensionierte Beamte steckt in Existenzschwierigkeiten: Seine Rente reicht nicht aus, um die Miete zu bezahlen und seine Vermieterin ist nicht länger bereit, ihm das Geld zu stunden. Vergeblich wartet er auf eine Erhöhung seiner Rente. Die Lage spitzt sich zu, als nach einem Krankenhausaufenthalt sein Zimmer belegt ist. Umberto entschließt sich, gemeinsam mit seinem Hund aus dem Leben zu scheiden, doch kurz vor der Vollendung der Tat entwischt der Hund und verhindert so den Selbstmord. Wie sich das Schicksal des Alten weiterentwickelt, lässt der Film offen.
Vittorio De Sica legt mit dieser Gesellschaftskritik nach seinem bekanntesten Film, den »Fahrraddieben« (1948), ein weiteres Glanzstück des italienischen Neorealismus vor.
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