Lexikon

Verhandlungen über konventionelle Streitkräfte in Europa

Abkürzung VKSE
am 9. 3. 1989 in Wien begonnene Verhandlungen über konventionelle Abrüstung in Europa. Konferenzpartner waren zunächst die Staaten der NATO und des Warschauer Paktes. Am 19. 11. 1990 wurde der KSE-Vertrag unterzeichnet. Bis 1998 wurden über 58 000 Waffen zerstört. Auf dem OSZE-Gipfel in Istanbul 1999 vereinbarten die nunmehr 30 Vertragsstaaten die Anpassung des Vertrages an die neuen sicherheitspolitischen Bedingungen nach dem Ende des Kalten Krieges. Danach werden die zulässigen Obergrenzen für bestimmte Waffensysteme nicht mehr zwei Blöcken zugerechnet, sondern einzelnen Staaten und Territorien. Russland ratifizierte den Anpassungsvertrag 2004. Die westlichen Staaten machen eine Ratifizierung von einer Räumung der russischen Militärstützpunkte in Georgien und Moldova abhängig. Nach Streitigkeiten über US-amerikanische Pläne zur Stationierung eines Raketenabwehrsystems in Polen und der Tschechischen Republik beschloss Russland die Aussetzung des Vertrages zum 12. 12. 2007.
Sasha Mendjan vom Institut für molekulare Biotechnologie in Wien gelang es, ein Herzorganoid zu züchten, das eine Herzkammer ausbildet und Flüssigkeit pumpt. ©Mendjan Lab/IMBA
Wissenschaft

Der simulierte Mensch

Obwohl Organoide nur ein paar Millimeter groß sind, lassen sich damit Krankheiten erforschen, Medikamente testen und Therapien verbessern.

Der Beitrag Der simulierte Mensch erschien zuerst auf wissenschaft.de...

Phytoplankton, Meer
Wissenschaft

Transport in die Tiefe

Biologische Pumpen regeln den Stoffhaushalt der Ozeane: Sie lagern CO2 ein und wirken damit dem Klimawandel entgegen. von KURT DE SWAAF Es schneit. Langsam rieselt ein steter Strom aus Flocken herab, die weiß im Scheinwerferlicht leuchten. Außerhalb des Kegels herrschen totale Finsternis und Stille. Eine winterliche Fahrt durch...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon