Lexikon
Wärmehaushalt
an der Erdoberfläche das Zusammenspiel von Strahlungsbilanz (Einstrahlung minus Ausstrahlung), Verdunstung, Wärmetransport (horizontal und vertikal) und Bodenwärmestrom, der auch positiv oder negativ sein kann. Entsprechendes gilt für die freie Atmosphäre unter Fortfall des Bodenstroms. Im raumzeitlichen Mittel muss der Wärmehaushalt der ganzen Erde ausgeglichen sein, da sonst die beobachtete Konstanz der Temperaturen nicht möglich wäre. Neuerdings gewinnt die Frage an Bedeutung, ob infolge der menschlichen Aktivitäten eine nachhaltige Veränderung des Wärmehaushalts der Erde zu erwarten ist. Denkbar wäre eine solche Einflussnahme durch die (tatsächlich festzustellende) Erhöhung des Kohlendioxid-Gehaltes der Atmosphäre oder durch Verschmutzung der Ozeane, der Inlandeise und der Atmosphäre sowie durch Versteppung von Vegetationszonen (Ausdehnung der Wüsten, Vernichtung der tropischen Regenwälder).
Wissenschaft
Haus unter Strom
Solarzellen an Hausfassaden könnten den gesamten täglich benötigten elektrischen Strom erzeugen. Neue Techniken helfen, das zu verwirklichen – und sie ermöglichen eine attraktive architektonische Gestaltung. von HARTMUT NETZ Seit der Jungsteinzeit vor über 10.000 Jahren, als die Menschen die ersten festen Bauten errichteten, ist...
Wissenschaft
Tobias Erb
(*1979) ist Biochemiker am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg. Mit seiner Forschungsgruppe untersucht er Stoffwechsel-Mechanismen. Der Fokus liegt dabei auf der Umwandlung von Kohlendioxid durch Bakterien, Algen und Pflanzen – und wie sich dieser Prozess synthetisch verbessern lässt.
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