Lexikon
Welthilfssprachen
im Unterschied zu den natürlichen Sprachen künstliche Sprachen, die möglichst leicht erlernbar sein und so die internationale sprachliche Verständigung erleichtern sollen. Sie haben eine einfache, regelmäßige Grammatik und einen systematisch konstruierten Wortschatz. Bedeutung erlangten die auf dem Wortschatz natürlicher Sprachen aufbauenden Welthilfssprachen, besonders Esperanto, daneben die in Auseinandersetzung mit diesem entstandenen Occidental und Ido (Reformesperanto nach L. de Beaufront) sowie Novial (von O. Jespersen). Eine andere Gruppe bilden Volapük und seine Neufassung Idiom Neutral. Basic English ist keine künstliche Schöpfung, sondern eine vereinfachte Form des Englischen.
Wissenschaft
Wer ist der bessere Möbelschlepper – Mensch oder Ameise?
Ameisen sind für ihr kollektives, koordiniertes Trageverhalten und ihre Intelligenz bekannt. Aber sind sie einzeln oder in der Gruppe schlauer? Das haben Forscher in einem Experiment getestet. Demnach finden Ameisen als Kollektiv bessere Lösungen für ein Problem als alleine. Sie manövrieren einen sperrigen Gegenstand effektiver...
Wissenschaft
Faktorfischen
Früher wimmelte es in der Bioforschung nur so von „Faktoren“, weil vielfach nach folgendem Prinzip experimentiert wurde: Man stellte Extrakte von irgendetwas her, gab sie zu Zellen, Geweben oder Organismen – und plötzlich machten diese etwas, das sie ohne Extrakt nicht getan hatten. Ergo: In dem kruden Extrakt verbirgt sich...