Lexikon
Welthilfssprachen
im Unterschied zu den natürlichen Sprachen künstliche Sprachen, die möglichst leicht erlernbar sein und so die internationale sprachliche Verständigung erleichtern sollen. Sie haben eine einfache, regelmäßige Grammatik und einen systematisch konstruierten Wortschatz. Bedeutung erlangten die auf dem Wortschatz natürlicher Sprachen aufbauenden Welthilfssprachen, besonders Esperanto, daneben die in Auseinandersetzung mit diesem entstandenen Occidental und Ido (Reformesperanto nach L. de Beaufront) sowie Novial (von O. Jespersen). Eine andere Gruppe bilden Volapük und seine Neufassung Idiom Neutral. Basic English ist keine künstliche Schöpfung, sondern eine vereinfachte Form des Englischen.
Wissenschaft
Recht im Weltraum?
Eine diffizile Angelegenheit! von ALEXANDRA VON ASCHERADEN Die Artemis-Vereinbarungen der USA und ihrer Partner formulieren Regeln für die Exploration des Sonnensystems, zunächst besonders für den Mond und dessen Umgebung. Sie sind aber juristisch problematisch. Vor allem die Gewinnung von Rohstoffen und intendierte...
Wissenschaft
Dauerläufer Mensch
Warum Menschen viel ausdauernder sind als andere Säugetiere und wie es dazu kam, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Geht es um das maximale Fortbewegungstempo, sind Menschen größeren Säugetieren hoffnungslos unterlegen. Pferde schaffen 70 und Geparden sogar 110 Kilometer pro Stunde. Geradezu kümmerlich sind da die maximal 44 des...