Lexikon

Werwolf

[
althochdeutsch wer, „Mann“
]
in vielen europäischen Kulturen verbreitete Vorstellung von einem Mann, der besonders nachts und bei Vollmond die Gestalt eines Wolfes annimmt und Mensch und Tier anfällt. Der Werwolfglaube war besonders im baltischen und slawischen Raum verbreitet; als Einfluss werden zum einen die exstatisch-kultischen Rituale nordischer Krieger (Berserker) vermutet, zum anderen die bereits im 2. Jahrhundert v. Chr. beschriebene Lykanthropie, eine Wahnvorstellung, in der sich der Kranke mit einem Raubtier, besonders mit einem Wolf, identifiziert.
Unter dem Namen Werwolf propagierte das nationalsozialistische Regime in der Endphase des 2. Weltkrieges eine Bewegung mit dem Ziel, in den bereits von alliierten Truppen besetzten Gebieten den Kampf weiterzuführen. Partei und Bevölkerung befolgten Aufrufe zur Schaffung dieser Untergrundbewegung nur vereinzelt.
Elektronen, Helium
Wissenschaft

Elektron gefilmt

Mit einer neuen Methode ist es gelungen, die Bewegung eines Elektrons bei der Ionisierung in Echtzeit nachzuvollziehen. von DIRK EIDEMÜLLER Die wechselseitige Beeinflussung von Licht und Materie gehört zu den grundlegendsten physikalischen Prozessen. In den letzten Jahren haben sich neue Möglichkeiten ergeben, um diese...

Fotos von Herzmuscheln in unterschiedlichen Farben
Wissenschaft

Herzmuscheln leiten Sonnenlicht wie Glasfaserkabel

Herzmuscheln leben in Symbiose mit Photosynthese betreibenden Algen in ihrem Inneren. Um diese Untermieter mit Licht zu versorgen, öffnen die Muscheln jedoch nicht einfach ihre Schale. Stattdessen haben sie in der Evolution einzigartige Fenster-Strukturen entwickelt, wie Biologen herausgefunden haben. Diese Fenster leiten das...

Weitere Artikel aus dem Kalender

Mehr Artikel zu diesem Thema

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon