Lexikon

Werwolf

[
althochdeutsch wer, „Mann“
]
in vielen europäischen Kulturen verbreitete Vorstellung von einem Mann, der besonders nachts und bei Vollmond die Gestalt eines Wolfes annimmt und Mensch und Tier anfällt. Der Werwolfglaube war besonders im baltischen und slawischen Raum verbreitet; als Einfluss werden zum einen die exstatisch-kultischen Rituale nordischer Krieger (Berserker) vermutet, zum anderen die bereits im 2. Jahrhundert v. Chr. beschriebene Lykanthropie, eine Wahnvorstellung, in der sich der Kranke mit einem Raubtier, besonders mit einem Wolf, identifiziert.
Unter dem Namen Werwolf propagierte das nationalsozialistische Regime in der Endphase des 2. Weltkrieges eine Bewegung mit dem Ziel, in den bereits von alliierten Truppen besetzten Gebieten den Kampf weiterzuführen. Partei und Bevölkerung befolgten Aufrufe zur Schaffung dieser Untergrundbewegung nur vereinzelt.
Wissenschaft

Im Lithium-Rausch

Der Trend zur Elektromobilität lässt den Bedarf an manchen Rohstoffen kräftig steigen – vor allem an Lithium. Bislang wird das Metall nur in wenigen Regionen der Welt gefördert. Doch künftig könnte es auch aus heimischen Quellen kommen. von JAN BERNDORFF Feldspat, Quarz und Glimmer – die drei vergessʼ ich nimmer!“ Dieser Erdkunde...

Rheuma
Wissenschaft

Therapie nach Maß

Immer mehr Studien zeigen: Das Geschlecht beeinflusst den Krankheitsverlauf, die Diagnose und den Therapieerfolg bei Rheuma. Muss die Erkrankung bei Männern und Frauen unterschiedlich behandelt werden? von ALINA WOLF Chronische Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, Erschöpfung: Für die rund 17 Millionen Menschen mit Muskel-Skelett...

Weitere Artikel aus dem Kalender

Mehr Artikel zu diesem Thema

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon