Lexikon
Westernreiten
eine für die Arbeit zu Pferd entwickelte Reitweise, die zuerst im 16./17. Jahrhundert in Amerika von den einheimischen Viehhirten (Vaqueros) aus dem spanischen Reitstil abgeleitet wurde; später von den nordamerikanischen Cowboys und südamerikanischen Gauchos für die Rinderarbeit und den Viehtrieb übernommen. Das Westernreiten unterscheidet sich in Hilfengebung und Ausrüstung für Reiter und Pferd erheblich von der klassischen Reitweise. Der Reiter lenkt sein Pferd mit nur einer Zügelhand, da die zweite Hand für die auszuübende Tätigkeit frei bleiben soll. Man unterscheidet 2 Stilarten: Texas style und California style, auch Eastern und Western style genannt. Westernreiten wird heute vorwiegend auf Reitshows (auch in Europa) praktiziert, wo in zahlreichen unterschiedlichen Disziplinen die Eignung der Westernpferde z. B. für Rancharbeiten oder für Geländeritte bewertet wird.
Wissenschaft
Kühlen per Festkörper
Elektrokalorische Materialien gelten als energiesparende Alternative zu heutigen Kühlmethoden. Nach zäher Grundlagenforschung kommen sie nun in Anwendungsnähe. von DIRK EIDEMÜLLER Die Welt wird heißer. Der Klimawandel sorgt bereits heute in einigen Weltregionen für unerträgliche Temperaturen. Und wenn die Prognosen recht behalten...
Wissenschaft
Medikamente aus der Muskelapotheke
Myokine sind hormonähnliche Botenstoffe, die beim Training von Muskeln ausgeschüttet werden. Ihr Potenzial zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten scheint enorm. von JÜRGEN BRATER Muskeln brauchen wir, um uns zu bewegen, das weiß jeder. Und auch, dass diese Kraftpakete umso leistungsfähiger werden, je mehr man sie...