Gesundheit A-Z
Armguss
Übergießen eines oder beider Arme mit Wasser nach einer von Sebastian Kneipp entwickelten Methode: Man beginnt am Handrücken und lässt das Wasser zunächst an der Außenseite des Arms bis zur Schulter fließen, dann auf der Innenfläche des Arms wieder ablaufen. Für einen Armguss kann kaltes, abwechselnd warmes und kaltes sowie warmes Wasser verwendet werden. Kalte Güsse werden bei zu raschem Herzschlag und bei bestimmten Gelenkbeschwerden, warme z. B. bei einer Arteriosklerose oder Durchblutungsstörungen der Hände verwendet. Patienten mit einer Angina pectoris dürfen keine Armgüsse erhalten.
Wissenschaft
Felsgravuren zeugen von früher Besiedlung der arabischen Wüste
In der Wüste Saudi-Arabiens haben Archäologen riesige Gravuren auf steilen Felswänden gefunden, die dort vor 12.800 bis 11.400 Jahren eingeritzt wurden. Sie zeigen Tiere wie Kamele und Gazellen in Lebensgröße und dienten wahrscheinlich als generationenübergreifende Wegweiser zu den seltenen Oasen. Demnach wurde diese...
Wissenschaft
Wie unser Langzeitgedächtnis funktioniert
Bis ins hohe Alter können wir uns an Situationen aus unserer Kindheit erinnern. Doch wie funktioniert das auf molekularer Ebene? Schließlich werden die zuständigen Moleküle in unseren Synapsen, die die Basis unseres Gedächtnisses bilden, innerhalb von Stunden bis Tagen ersetzt. Eine Studie an Mäusen hat nun eine Lösung für dieses...