Gesundheit A-Z
Conn-Syndrom
Hyperaldosteronismuseine Überproduktion des Hormons Aldosteron in der Nebennierenrinde. Ursache ist häufig ein gutartiger Tumor (Adenom) oder eine Gewebewucherung (Hyperplasie), sehr selten ein bösartiger Tumor. Aldosteron wirkt vor allem auf die Niere, die daraufhin vermehrt Natrium im Körper zurückhält und Kalium ausscheidet. Dadurch wird weniger Wasser ausgeschieden, was neben der direkten blutdrucksteigernden Wirkung des Aldosterons zu einem erhöhten Blutdruck führt. Beim Conn-Syndrom liegt also ein Bluthochdruck sowie ein Kaliummangel vor, der zu Sehstörungen, Muskelschmerzen, Lähmungen, Obstipation und evtl. lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen führen kann. Die Therapie besteht in einer Entfernung des Tumors. Beruht das Conn-Syndrom auf einer Hyperplasie, werden Hemmstoffen des Aldosteron (Aldosteron-Antagonisten) verordnet.
Wissenschaft
25 Kilo Hautstaub
Wie sehr man sich mit dem Putzen auch bemüht, Staub ist in der Wohnung praktisch allgegenwärtig. Warum das so ist, und wo er herkommt, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Mit einer Fläche von rund zwei Quadratmetern und fünf bis sieben Kilogramm Gewicht ist die Haut das größte und schwerste Organ unseres Körpers. Sie schützt unser...
Wissenschaft
Oasen des Lebens
Vulkane löschen Leben aus – und lassen neues entstehen. von BETTINA WURCHE Der Ausbruch eines Vulkans mit seinen Glutwellen und Lavaströmen verbrennt mit einem Schlag alles Grün, vom Grashalm bis zum Baum. Nicht rechtzeitig geflohene Tiere ersticken in toxischen Gasen oder zerfallen zu Asche. Schließlich hinterlässt das...
Weitere Artikel aus dem Bereich Gesundheit A-Z
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Zweierlei Maß
Perlenkette im Plasma
Verhagelte Vorhersagen
Wie Cannabinol den Schlaf fördert
Kontroverse Quantenrealität
Fernsehen im Kopf