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Conn-Syndrom
Hyperaldosteronismuseine Überproduktion des Hormons Aldosteron in der Nebennierenrinde. Ursache ist häufig ein gutartiger Tumor (Adenom) oder eine Gewebewucherung (Hyperplasie), sehr selten ein bösartiger Tumor. Aldosteron wirkt vor allem auf die Niere, die daraufhin vermehrt Natrium im Körper zurückhält und Kalium ausscheidet. Dadurch wird weniger Wasser ausgeschieden, was neben der direkten blutdrucksteigernden Wirkung des Aldosterons zu einem erhöhten Blutdruck führt. Beim Conn-Syndrom liegt also ein Bluthochdruck sowie ein Kaliummangel vor, der zu Sehstörungen, Muskelschmerzen, Lähmungen, Obstipation und evtl. lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen führen kann. Die Therapie besteht in einer Entfernung des Tumors. Beruht das Conn-Syndrom auf einer Hyperplasie, werden Hemmstoffen des Aldosteron (Aldosteron-Antagonisten) verordnet.
Wissenschaft
Baumaterialien als Kohlenstoffspeicher
Baumaterialien wie Beton und Asphalt verursachen bei ihrer Produktion hohe CO2-Emissionen und sind daher nicht gerade für ihre Klimafreundlichkeit bekannt. Doch nun legt eine Studie nahe, dass gerade solche Materialien dazu beitragen könnten, den Klimawandel einzudämmen. Demnach könnten Beimischungen kohlenstoffhaltiger...
Wissenschaft
Das Matrjoschka-Multiversum
Besteht der Kosmos aus zahllosen Universen – in Schwarzen Löchern ineinander geschachtelt wie bei russischen Puppen? von RÜDIGER VAAS Dass unser Universum in etwas Umfassenderes eingebettet sein könnte, ist ein alter Gedanke. Der französische Mathematiker und Philosoph Blaise Pascal hat beispielsweise schon vor 1662 überlegt, ob...