Gesundheit A-Z
Hodentorsion
meist mehrfache Längsdrehung eines Hodens im Skrotum mit Abschnürung der Gefäßversorgung und des Samenstrangs infolge ungewöhnlicher Beweglichkeit, die unbehandelt zum Absterben des Hodengewebes (Nekrose) führt. Die Hodentorsion tritt vor allem bei Jungen vor bzw. während der Pubertät auf. Typisch ist ein plötzlich einsetzender, heftiger Schmerz mit Rötung und Schwellung des Skrotums, häufig verbunden mit Übelkeit. Eine operative Korrektur der Hodentorsion muss innerhalb von vier bis sechs Stunden nach Beginn der Symptome erfolgen, um eine Nekrose zu vermeiden. Bei der Operation wird zur Verbeugung einer erneuten Hodentorsion der betroffene und meist zur Sicherheit auch der nicht betroffene am Skrotum fixiert.
Wissenschaft
Mit Hopfen, Flachs und Pilz-Myzel
Die Bauwirtschaft gehört zu den größten Klimasündern. Der Einsatz von nachwachsenden Baustoffen könnte das ändern. von HARTMUT NETZ Dass man mit Hopfen Bier braut, hat Tradition. Dass die krautige Kletterpflanze auch als Baustoff taugt, ist neu. Die zunächst als Scherz gemeinte Idee kam zwei Münchner Studenten beim gemeinsamen...
Wissenschaft
Hölzerne Riesen
Windkraftanlagen aus Holz galten lange Zeit als nicht realisierbar. Doch nun setzt ein Umdenken ein, denn der natürliche Baustoff bietet strukturelle und auch ökonomische Vorteile. von JAN BERNDORFF Die Windenergiebranche steckt in einem Dilemma. Sie soll ein wichtiger Eckpfeiler der Energiewende sein und klimaschonend „grünen“...