Gesundheit A-Z
Hodentorsion
meist mehrfache Längsdrehung eines Hodens im Skrotum mit Abschnürung der Gefäßversorgung und des Samenstrangs infolge ungewöhnlicher Beweglichkeit, die unbehandelt zum Absterben des Hodengewebes (Nekrose) führt. Die Hodentorsion tritt vor allem bei Jungen vor bzw. während der Pubertät auf. Typisch ist ein plötzlich einsetzender, heftiger Schmerz mit Rötung und Schwellung des Skrotums, häufig verbunden mit Übelkeit. Eine operative Korrektur der Hodentorsion muss innerhalb von vier bis sechs Stunden nach Beginn der Symptome erfolgen, um eine Nekrose zu vermeiden. Bei der Operation wird zur Verbeugung einer erneuten Hodentorsion der betroffene und meist zur Sicherheit auch der nicht betroffene am Skrotum fixiert.
Wissenschaft
Atme!
Die Luft aus der Umgebung muss in den Körper. Diesen Übergang hat die Evolution unterschiedlich gestaltet. Von BETTINA WURCHE Der Begriff Atmung bezeichnet den Gasaustausch in Lebewesen zur Energiegewinnung. Bei Tieren, vielen Pilzen sowie den aeroben Mikroorganismen ist es das Sauerstoffgas, das die Kette von chemischen...
Wissenschaft
Pfui, das tut man nicht! Oder doch?
Warum Nase hochziehen gesunder ist als Schnäuzen, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Andere Länder, andere Sitten. Während uns von Kindesbeinen an eingetrichtert wird, in ein Taschentuch zu schnäuzen, wenn die Nase läuft, gilt das in vielen asiatischen Kulturen als eklig und ist daher im Beisein anderer verpönt. Dagegen empfindet...