Gesundheit A-Z

Horton-Neuralgie

Cluster-Kopfschmerz; Horton-Syndrom,
schwere einseitige Kopfschmerzattacken, die Minuten bis wenige Stunden andauern und vorzugsweise bei Männern auftreten. Die Schmerzen sind von brennendem bzw. bohrendem Charakter, besonders im Augen- und Schläfenbereich, manchmal mit umschriebener Rötung und Schweißbildung, oft kombiniert mit einseitig tränendem Auge und Ausfluss aus der Nase. Auch eine Pupillenverengung und ein begleitendes Horner-Syndrom wurden beobachtet. Die Kopfschmerzattacken treten phasenweise gehäuft (als Cluster) auf. Bei der Entstehung der Horton-Neuralgie spielen Serotonin, Histamin und Testosteronspiegel eine wichtige Rolle. Manchmal wird eine Kopfschmerzattacke durch Nikotin oder Alkohol ausgelöst.
Irdischer Trabant: Heute beträgt die – aufgrund seiner elliptischen Bahn schwankende – Entfernung des Mondes 363.300 bis 405.500 Kilometer. Das war nicht immer so, denn der Abstand vergrößert sich seit Milliarden von Jahren. Das Foto machte NASA-Astronaut Jeff Williams an Bord der Internationalen Raumstation am 18. August 2016 rund 400 Kilometer über dem Atlantik.
Wissenschaft

Als die Tage kürzer waren

In der Frühzeit der Erde verging ein Tag wesentlich schneller als heute, und der Mond kreiste näher um unseren Planeten. Nun ließ sich dies mithilfe von afrikanischen Sedimenten bis in die ferne Vergangenheit nachvollziehen. von THOMAS BÜHRKE Bei drei Apollo- und zwei Lunochod-Missionen wurden auf dem Mond Retroreflektoren...

Kunstherz, Herz
Wissenschaft

Ein künstliches Herz

Neue Techniken, um Blut zu pumpen, verbessern die Überlebenschancen vieler Herzpatienten. von REINHARD BREUER Als der südafrikanische Chirurg Christiaan Barnard am 3. Dezember 1967 erstmals erfolgreich ein menschliches Herz verpflanzte, begann ein neues Zeitalter der Medizin. Doch bis heute erfüllt sich die Hoffnung auf ein neues...

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