Gesundheit A-Z
Pharyngitis
Rachenentzündungakut meist im Rahmen einer allgemeinen Virusinfektion der oberen Luftwege mit Schluckbeschwerden, Kratzen, Brennen und Trockenheitsgefühl im Hals. Als chronische Pharyngitis, bezeichnet man eine länger dauernde Rachenentzündung, die z. B. durch Staubeinwirkung, chemische Reize, trockene Luft, Zigarettenrauch oder Alkoholmissbrauch verursacht wird und zu einer Austrocknung der Schleimhäute oder Wucherungen des Lymphgewebes an der Rachenhinterwand führen kann. Die Erkrankung äußert sich in Reizhusten, Räusperzwang, Fremdkörpergefühl und Schluckbeschwerden und begünstigt Dysplasien der Schleimhäute, die eine Krebsvorstufe darstellen.
Wissenschaft
Ein Mensch wie wir
Fundstücke belegen: Seit mindestens 40.000 Jahren ist Homo sapiens ein kulturelles Wesen und fähig zu kognitiven Höchstleistungen. von ROLF HEßBRÜGGE Wir haben 7000 Sprachen hervorgebracht, rund 1200 Musikinstrumente geschaffen, vielerlei Tanzformen und Malstile sowie Dutzende wissenschaftliche Disziplinen entwickelt. Wir haben...
Wissenschaft
Hirn-Immunsystem fördert Rückfälle in die Drogensucht
Drogen wie Kokain verändern tiefgreifend unser Gehirn. Wer einmal süchtig war, verspürt bei Entzug ein starkes Verlangen nach dem Rauschmittel. Eine Studie an Ratten zeigt nun, dass dabei offenbar die Immunzellen des Gehirns, die Mikroglia, eine wichtige Rolle spielen. Diese bauen während des Kokainentzugs Stützzellen im...