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Schistosomiasis
Bilharziosein tropischen und subtropischen Ländern, vor allem in Afrika und Ostasien, häufig vorkommende, chronische Infektionskrankheit durch verschiedene Schistosoma-Arten. Beim Baden in verseuchten (stehenden!) Gewässern gelangen die Larven der Schistosomen durch die Haut in den Organismus und führen je nach Erregerart zu Blasenbeschwerden mit Ausscheidung von blutigem Harn, zu Darmbefall mit blutig-schleimigen Durchfällen oder zum Befall von Leber und Milz mit nachfolgender Leberschrumpfung (Leberzirrhose). Die Therapie besteht in der Gabe von schistosomenabtötenden Mitteln, z. B. Praziquantel, Niridazol, Oxamniquin oder Metrifonat.
Wissenschaft
Designerbabys aus dem Labor
Viele Bücher und Filme zeigen hochintelligente Menschen mit Superkräften, die mithilfe von Gentechnik geschaffen wurden. Das bleibt Fiktion – aber therapeutische Eingriffe sind möglich. von RAINER KURLEMANN Mary Shelleys Roman „Frankenstein“ hat vor 200 Jahren das Denken der Menschen verändert. Er erzählt die Geschichte des...
Wissenschaft
Biokohle aus menschlichem Kot als Dünger?
Landwirte brauchen Dünger, um ihre Felder und die darauf wachsenden Pflanzen mit ausreichend Nährstoffen wie Stickstoff und Phosphor zu versorgen. Chemische Düngemittel und Tierdung verschmutzen jedoch langfristig die Umwelt und sind nur begrenzt verfügbar. Eine natürliche Alternative könnten Düngemittel sein, die aus...