Gesundheit A-Z

Schistosomiasis

Bilharziose
in tropischen und subtropischen Ländern, vor allem in Afrika und Ostasien, häufig vorkommende, chronische Infektionskrankheit durch verschiedene Schistosoma-Arten. Beim Baden in verseuchten (stehenden!) Gewässern gelangen die Larven der Schistosomen durch die Haut in den Organismus und führen je nach Erregerart zu Blasenbeschwerden mit Ausscheidung von blutigem Harn, zu Darmbefall mit blutig-schleimigen Durchfällen oder zum Befall von Leber und Milz mit nachfolgender Leberschrumpfung (Leberzirrhose). Die Therapie besteht in der Gabe von schistosomenabtötenden Mitteln, z. B. Praziquantel, Niridazol, Oxamniquin oder Metrifonat.
kultiviertes Labor-Fleisch auf einem Teller angerichtet zusammen mit einem Spiegelei
Wissenschaft

Labor-Fleisch mit Designer-Geschmack entwickelt

Tierhaltung und Fleischkonsum sind schlecht fürs Klima und für einige Menschen ethisch nicht vertretbar. Eine Alternative dazu könnte künftig im Labor aus Zellen gezüchtetes Fleisch sein. Dessen Geschmack könnte demnächst dem von herkömmlichem Fleisch von Tieren noch näherkommen. Denn Forschende haben eine Methode entwickelt, mit...

Illustration der tiefen Hirnstimulation des lateralen Hypothalamus, wie sie in der Studie eingesetzt wurde
Wissenschaft

Gehirnimplantat lässt teilgelähmte Menschen wieder laufen

Verletzungen des Rückenmarks führen oft zu Lähmungen und Gehproblemen. Nun haben Forscher überraschend herausgefunden, dass eine zuvor nicht mit Bewegungen assoziierte Gehirnregion an der Genesung beteiligt ist: der laterale Hypothalamus. Versuche mit Mäusen, Ratten und Menschen zeigten, dass der laterale Hypothalamus den...

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