Gesundheit A-Z

Schistosomiasis

Bilharziose
in tropischen und subtropischen Ländern, vor allem in Afrika und Ostasien, häufig vorkommende, chronische Infektionskrankheit durch verschiedene Schistosoma-Arten. Beim Baden in verseuchten (stehenden!) Gewässern gelangen die Larven der Schistosomen durch die Haut in den Organismus und führen je nach Erregerart zu Blasenbeschwerden mit Ausscheidung von blutigem Harn, zu Darmbefall mit blutig-schleimigen Durchfällen oder zum Befall von Leber und Milz mit nachfolgender Leberschrumpfung (Leberzirrhose). Die Therapie besteht in der Gabe von schistosomenabtötenden Mitteln, z. B. Praziquantel, Niridazol, Oxamniquin oder Metrifonat.
Die Entdeckung des schönen Scheins
Wissenschaft

Die Entdeckung des schönen Scheins

Das Phänomen der Fluoreszenz bei Meerestieren wurde lange kaum beachtet. Mit der erstmaligen Beobachtung leuchtender Landlebewesen aber ist es zum Trendthema geworden. Wozu die Fluoreszenz gut ist, darüber rätseln die Zoologen noch immer. von TIM SCHRÖDER Manchmal braucht es etwas länger, bis ein wissenschaftliches Thema...

Verhaltensökologen der Universität Kopenhagen vergleichen das Klicken von zwei Kabeljau-Beständen. Dazu haben sie die Fische in einem großen Becken mit fest installierten Unterwassermikrofonen zusammengebracht. © Jeppe Have Rasmussen, Universität Kopenhagen
Wissenschaft

Der Computer als Tierversteher

Biologen analysieren die Töne von Tieren, um ihr Verhalten besser erforschen zu können. Maschinelles Lernen ist dabei sehr nützlich. von TIM SCHRÖDER Sie kommen zusammen, wenn es an der Nordsee kalt und ungemütlich ist: im späten Winter, wenn die Stürme aus Nordwest das Wasser aufwühlen und große Brecher an die Küste donnern....

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