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Welche Wandlungen erlebte die Hagia Sophia?

Einen großen Einschnitt bedeutete die Eroberung Konstantinopels 1453 durch die Türken: Nun wurde aus der christlichen Kirche eine Moschee. Später kamen zahlreiche Anbauten hinzu, die vor allem die äußere Erscheinung veränderten. Die wenigen Eingriffe im Innern dienten hauptsächlich kultischen Zwecken, etwa die nach Mekka ausgerichtete Gebetsnische (Mihrab) in der Hauptapsis, die Sultan Süleiman II. der Prächtige (Reg. 1520 bis 1566) stiftete. Ein weiteres Erdbeben im Jahr 1894 zerstörte etliche der alten Mosaiken. Im Jahre 1934 wandelte sich der Zweck des Baus noch einmal. Aus dem Sakralbau wurde nun ein profanes Museum.

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