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Zwerchfellhochstand
einseitige oder beidseitige Anhebung des Zwerchfells, einseitig vor allem bei Erkrankungen der Lunge oder des Brustfells sowie bei einer Zwerchfelllähmung, beidseitig vor allem bei Raumforderungen (z. B. Tumoren) im Bauchraum. Eine Lebervergrößerung (z. B. bei Hepatitis) führt zur Anhebung der rechten Zwerchfellkuppel. Die linke Zwerchfellkuppel ist bei Milzvergrößerungen oder vermehrter Gasbildung in Magen und Dickdarm angehoben. Bei beidseitigem Zwerchfellhochstand ist die Zwerchfellatmung eingeschränkt. Nicht krankhaft ist ein Zwerchfellhochstand im letzten Drittel der Schwangerschaft, der auf der Ausdehnung der Gebärmutter beruht.
Wissenschaft
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Wissenschaft
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