Gesundheit A-Z
Protein
Eiweißein Polymer aus Aminosäuren (Peptidbindung) mit festgelegter Sequenz und räumlicher Struktur. Natürliche Proteine entstehen in Zellen von Tieren, Pflanzen und Bakterien mit Hilfe der Ribosomen gemäß der Nukleotidsequenz der messenger-RNA (Proteinbiosynthese). Proteine dienen im Körper als Enzyme, Bausteine (z. B. Kollagen), kontraktile Elemente (Myosin und Actin), Antikörper und Hormone (z. B. Insulin). Protein, d. h. pflanzliches und tierisches Eiweiß, ist ein wertvolles natürliches Nahrungsmittel, von dem ein durchschnittlicher Erwachsener täglich mindestens 50 Gramm benötigt; darüber hinaus ist auf eine ausgewogene Verteilung der essenziellen Aminosäuren zu achten. Im Verdauungstrakt werden Nahrungsproteine durch proteolytische Enzyme wie Pepsin und Trypsin in Peptide und schließlich in die Aminosäuren gespalten. Durch Erhitzen oder andere Methoden der sog. Denaturierung werden die intramolekularen Bindungen zerstört und das Protein verliert seine Funktion.
Wissenschaft
Gesund mit Licht
Es reguliert unzählige Vorgänge im menschlichen Körper und entscheidet damit letztlich sogar darüber, wie gut Medikamente wirken. von Jürgen Brater Der stetig wiederkehrende Wechsel von hell und dunkel ist für den Menschen seit jeher der regelmäßigste und universellste Umweltreiz. Kein Wunder also, dass Licht erhebliche...
Wissenschaft
Higgs und neue Horizonte
Das Standardmodell der Elementarteilchen – eine triumphale Erfolgsgeschichte. von RÜDIGER VAAS Wissenschaft ist nicht Sport – obschon zuweilen ein Wettrennen mit Siegern und Verlierern, bei dem es dann um Ruhm und Ehre geht. Denn Wissenschaft ist auch ein menschliches Geschäft, wenngleich in ihr letztlich nur der...