Wissensbibliothek
Wer waren die Guelfen und die Ghibellinen?
Dies sind die italienischen Bezeichnungen für die Welfen und die Staufer, deren Konflikte nicht nur die Innenpolitik im staufischen Königreich in Deutschland prägten, sondern auch in Italien Spuren hinterließen. Das Wort »Ghibellini« für die Staufer leitet sich von Waiblingen ab, einem staufischen Besitz und im Übrigen dem Geburtsort Friedrich Barbarossas. »Guelfi« ist einfach die italienische Form für Welfen. Die beiden Bezeichnungen wurden in Italien weit über den eigentlichen dynastischen Konflikt hinaus verwendet, und zwar »Guelfi« für Kaisergegner (das waren auch Anhänger des Papstes und föderalistischer Strukturen) und »Ghibellini« für Kaiseranhänger. Selbst als der Kaiser in Italien schon längst keinerlei Rolle mehr spielte, hielten sich in italienischen Städten die beiden Namen als vorurteilsbeladene Bezeichnungen gegnerischer Parteien bis in die Neuzeit.
Bernsteinfunde geben Einblick in die Lebenswelt Gondwanas
In Bernstein eingeschlossene Insekten und Pflanzenteile öffnen ein Fenster in vergangene Zeiten. Die meisten dieser Einschlüsse stammen allerdings von der Nordhalbkugel. Nun haben Forschende auch in Ecuador große Bernsteinvorkommen mit zahlreichen Einschlüssen entdeckt. Erhalten sind verschiedene Insekten sowie Spinnweben. Die...
Warum erkältet man sich im Winter leichter?
Kälte, Nässe oder Zugluft sind nicht daran schuld, wenn die Nase läuft. Des Rätsels Lösung verrät Dr. med. Jürgen Brater. Auch wenn ein grippaler Infekt im allgemeinen Sprachgebrauch „Erkältung“ genannt wird, ist Kälte allein nicht in der Lage, ihn auszulösen. Wäre es anders, müssten Eskimos oder Polarforscher, die im ständigen...