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Parkinson-Krankheit

Morbus Parkinson; Parkinson-Syndrom; Schüttellähmung
die häufigste Erkrankung des Nervensystems. Beginnt meistens zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr und befällt Männer etwas häufiger als Frauen. Die erblich bedingte, langsam fortschreitende Parkinson-Krankheit geht mit einem Abbau von Hirngewebe, der sog. Substantia nigra, einher, in der Dopamin gebildet wird. Der zunehmende Dopaminmangel führt zu dem typischen Zittern vor allem an Armen und Beinen, zur Verlangsamung der Bewegungen (Akinese), der steifen Haltung (Rigor) und Beugung des Oberkörpers; der Gang ist kleinschrittig, die Sprache leise und monoton. Häufig kommt es auch zu psychischen Veränderungen, vor allem zu Depressionen. Die medikamentöse Therapie mit (Antiparkinsonika) wird durch Krankengymnastik unterstützt. In einzelnen Fällen kann eine permanente Elektrostimulation tiefer Kerngebiete des Gehirns durch einen implantierten Hirnschrittmacher zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden führen.
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Geophysiker untersuchen zwei enorme Gesteinsmassen tief im Erdinnern. Sie sind groß wie Kontinente und könnten Relikte der Kollision sein, bei der unser Mond entstand. von THORSTEN DAMBECK Nach den Mythen des antiken Griechenland herrschte vor den Göttern des Olymps ein anderes Göttergeschlecht. Bei diesen Riesen in...

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