Gesundheit A-Z
Parkinson-Krankheit
Morbus Parkinson; Parkinson-Syndrom; Schüttellähmungdie häufigste Erkrankung des Nervensystems. Beginnt meistens zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr und befällt Männer etwas häufiger als Frauen. Die erblich bedingte, langsam fortschreitende Parkinson-Krankheit geht mit einem Abbau von Hirngewebe, der sog. Substantia nigra, einher, in der Dopamin gebildet wird. Der zunehmende Dopaminmangel führt zu dem typischen Zittern vor allem an Armen und Beinen, zur Verlangsamung der Bewegungen (Akinese), der steifen Haltung (Rigor) und Beugung des Oberkörpers; der Gang ist kleinschrittig, die Sprache leise und monoton. Häufig kommt es auch zu psychischen Veränderungen, vor allem zu Depressionen. Die medikamentöse Therapie mit (Antiparkinsonika) wird durch Krankengymnastik unterstützt. In einzelnen Fällen kann eine permanente Elektrostimulation tiefer Kerngebiete des Gehirns durch einen implantierten Hirnschrittmacher zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden führen.
Wissenschaft
News der Woche 12.07.2024
Der Beitrag News der Woche 12.07.2024 erschien zuerst auf wissenschaft.de.
Wissenschaft
Boden unter dem ausgetrockneten Aralsee hebt sich
Der einst riesige Aralsee ist durch die menschliche Gier nach Wasser nahezu ausgetrocknet. Das hat dazu geführt, dass sich der Boden im Seebecken nun wieder anhebt. Das Gestein im Erdmantel unter dem ehemaligen See fließt ohne die Last des Wassers auf die Erdkruste wieder in seine ursprüngliche Position zurück, wie...