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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

kastrieren

kas|trie|ren, <auch> kast|rie|ren
V.
3, hat kastriert; mit Akk.
1.
durch Entfernen, Zerstören der Keimdrüsen zeugungsunfähig machen;
Syn.
entmannen, verschneiden;
einen Mann, einen Knaben k.; einen Hahn, einen Kater k.
2.
ugs., scherzh.
von unerwünschten Bestandteilen befreien;
eine kastrierte Ausgabe eines Buches
von anstößigen Stellen gereinigte Ausgabe eines Buches
[< 
lat.
castrare
„verschneiden, entmannen“, eigtl. „von zu üppig wuchernden Trieben befreien, entgeilen, beschneiden“]
,
Kas|trie|rungKast|rie|rung
f.
10
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