Wahrig Herkunftswörterbuch
erpicht
Auf etwas erpicht zu sein, bedeutet ursprünglich, nicht von etwas loszukommen, weil man „wie mit Pech daran festgeklebt“ ist. Im 16. Jahrhundert war diese Redensart bereits verbreitet, neben die im 17. Jahrhundert die Form an oder auf etwas verpicht sein trat. Beide Wendungen sind im Zusammenhang mit dem Vogelfang zu sehen, bei dem das Tier an einer Rute kleben blieb, die mit Leim oder mit Pech bestrichen war. Hat dies in der auch vom Vogelfang inspirierten Wendung jemandem auf den Leim gehen „betrogen werden“ negative Folgen, so sind die Konsequenzen des Erpichtseins nicht ganz so schwerwiegend – ähnlich wie auf etwas versessen sein bedeutet auf etwas erpicht sein heute, dass man etwas unbedingt (haben) möchte.
Wissenschaft
Das Salz des Meeres
Meer und Salz gehören untrennbar zusammen – zumindest als Begriffe. Doch die Natur und der Mensch fanden Wege, das „weiße Gold“ vom Wasser zu trennen. Von ROLF HEßBRÜGGE Hallstatt im Salzkammergut: Die österreichische Postkarten-Idylle lockt bis zu einer Million Touristen pro Jahr hierher, vor allem aus Fernost. Neben den...
Wissenschaft
E-Nasen
Ein künstlicher Geruchsinn aus elektronischen Sensoren soll dabei helfen, verdorbene Lebensmittel aufzuspüren, Schadstoffe oder Drogen zu entdecken und Krankheiten in der Atemluft zu erschnüffeln. von TIM SCHRÖDER Wenn Frühchen eines nicht vertragen, dann ist es Stress. Ihr Körper ist weit weniger entwickelt als der von Kindern,...
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