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LEXIKON

Chagall

[
ʃaˈgal
]
Chagall: Museen
Marc Chagall: Museen und Sammlungen (Auswahl)
LandOrtMuseum / Sammlung
BelgienLüttichMusée d'Art Moderne et d'Art Contemporain
Deutschland Düsseldorf Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
EssenMuseum Folkwang
FrankfurtStädel'sches Kunstinstitut und städtische Galerie
HamburgKunsthalle
KölnWallraf-Richartz-Museum
Museum Ludwig
MainzGlasfenster im Dom St. Martin und St. Stephan
Frankreich GrenobleMusée de Grenoble
AssyNotre-Dame de Toute Grâce
MetzGlasfenster der Kathedrale St. Etienne
MoissacFarbfenster in der Abteikirche Saint Pierre
NizzaMusée National Message Biblique Marc Chagall
ParisMusée National d'Art Moderne, Centre Georges Pompidou
Deckengemälde der Oper
ReimsGlasfenster der Kathedrale Notre-Dame
Sarrebourg Glasfenster der Chapelle des Cordeliers
Griechenland AthenSammlung Georges Costakis
Großbritannien LondonTate Gallery
Tudeley, Kent Glasfenster in der Kirche All Saints
IsraelJerusalemBezalel-Museum
Glasfenster der Synagoge des „Medical Center“ der Hebräischen Hadassah-Universität
Mosaik und Wandteppich im Parlamentsgebäude (Knesset)
Niederlande Amsterdam Stedelijk Museum
EindhovenStedelijk van Abbe Museum
RusslandMoskauTretjakow Galerie
Staatliches Museum der Bildenden Künste A. S. Puschkin
St. Petersburg Staatliche Eremitage
SchweizBaselKunstmuseum
Sammlung Markus Diener
Zürich Fraumünster
Kunsthaus
USABuffalo, New YorkAlbright-Knox Art Gallery
ChicagoArt Institute of Chicago
New YorkMuseum of Modern Art
Gemälde in der Metropolitan Opera
Glasfenster im Gebäude der Vereinten Nationen
Solomon R. Guggenheim Museum
Philadelphia Philadelphia Museum of Art
St. LouisArt Museum
Chagall, Marc
Marc Chagall
Marc, französischer Maler russischer Herkunft, * 7. 7. 1887 Liosno bei Witebsk,  28. 3. 1985 Saint Paul de Vence; ausgebildet in Witebsk, St. Petersburg und seit 1910 in Paris. Seine visionären, von russischer Folklore und der Glaubensmystik des ostjüdischen Chassidismus inspirierten Darstellungen lehnten sich bis 1919 formal an den französischen Kubismus an. Ersten Ausstellungserfolgen, der Rückkehr nach Russland (1914) und kunstamtlicher Tätigkeit während der russischen Revolution folgte 1923 Chagalls endgültige Übersiedlung nach Frankreich. Neben Buchillustrationen entstanden zahlreiche Gemälde von märchenhaft-surrealem Reiz, mit subtiler Farbbehandlung und gegenüber dem Frühwerk kaum erweiterter Thematik (russische Dorfszenen, Liebespaare, Motive des Alten Testaments). 19411947 lebte Chagall in den USA, beschäftigt u. a. mit Kostüm- und Bühnenbildentwürfen sowie Lithographien zu „Tausendundeiner Nacht“, denen sich außer ähnlichen dekorativen Werken seit der Rückkehr nach Frankreich auch Plastiken, keramische Arbeiten, Gobelins (Gobelintriptychon für die Knesset, Jerusalem, 1969) und monumentale Glasfensterentwürfe (u. a. für die Kathedrale in Metz, 1958; für das UN-Gebäude, New York, 1965; für das Zürcher Fraumünster, 1970) anschlossen. Autobiografie: „Ma vie“ 1931, deutsch „Mein Leben“ 1959.
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