Lexikon
[
eˈmai; das; französisch
]korrosionsbeständige Schutzschicht aus besonderem Glas (Schmelzgemisch) auf metallischer Unterlage, die teilweise eine dekorative Funktion erfüllt. Ein Email setzt sich zusammen aus glasbildenden Stoffen (Quarz, Feldspat, Borax, Soda, Mennige, Ton u. a.), Haftsubstanzen (z. B. Kobaltoxid, Nickeloxid, u. a.), Trübungsmitteln (z. B. Zinndioxid u. a.) und Farbkörpern (Eisenrot zur Rotbraunfärbung, Chromoxid zur Grünfärbung).
Herstellung
Aus den drei Hauptrohstoffen des Emails, Borax, Feldspat und Quarz, wird eine Fritte hergestellt. Diese wird fein aufgemahlen und entweder trocken als Pulver oder unter Zusatz von Wasser und Ton als Schlicker aufgetragen. Nach der Trocknung erfolgt das Einbrennen in Öfen bei Brenntemperaturen von 750–950 °C. Die moderne Emailindustrie entwickelte sich vom Ende des 18. Jahrhunderts an: von einfachen Innenemaillierungen von gusseisernen Kochtöpfen bis hin zu modernen Ein- und Zweischichtemails auf hochwertigen Stahl- sowie auch Aluminiumblechen.
Wissenschaft
Alzheimer per App erkennen?
Bislang lässt sich Alzheimer nur durch die Untersuchung von Nervenwasser oder aufwendige nuklearmedizinische Methoden sicher nachweisen. Seit einiger Zeit aber werden Handy-Apps entwickelt, mit denen sich die Krankheit künftig möglicherweise sehr viel einfacher diagnostizieren lässt. Diese Apps testen unter anderem das...
Wissenschaft
Fatale Rauchzeichen
Dass Zigarettenrauch nicht gesund ist, weiß man schon lange. Wenn Raucherinnen und Raucher derart stark husten müssen, dass ihnen beinahe das Beuschel zum Hals rauskommt, nennt man das in Österreich deshalb gern einen Friedhofsjodler. Trotzdem war das Gezeter groß, als die Europäische Kommission unlängst empfohlen hat, rauchfreie...