Lexikon

Schmuck

Zierde; Verzierung; Dekor
im weiteren Sinne alles, was dem menschlichen Körper (oder einem Gegenstand) als Ornament hinzugefügt wird (hierher gehört besonders der Körperschmuck: Bemalung, Tätowierung und dgl.).
Im engeren Sinne dekorative, mehr oder weniger kostbare Kleingegenstände als Zutaten der Kleidung, der Haartracht u. a. (Ringe, Ketten, Gürtel, Schnallen, Nadeln, Anhänger). Der Schmuck hatte anfangs neben der rein materiellen eine magische und erotische Bedeutung; er kann sich fast aller Materialien bedienen, wobei seiner Herstellung von Anfang an auch künstlerische Prinzipien zugrunde lagen. Die Entwicklung zu reicheren Formen setzte jedoch erst mit der Einbeziehung der Metalle (z. B. Bronze, Gold), der Edelsteine und der Glasflüsse (Email) ein.
Bis zum 19. Jahrhundert war die Herstellung des Schmucks Sache des Handwerks; sie ist es weitgehend auch heute noch, doch entstand daneben eine ausgedehnte Schmuckwarenindustrie; in Deutschland befinden sich ihre Zentren in Pforzheim, Hanau (Gold und Platin), Schwäbisch Gmünd (Silber) und Idar-Oberstein (Edel- und Halbedelsteine).
Genetik, Verbindung
Wissenschaft

CRISPR/Cas im Praxistest

Seit der Entdeckung der Genschere vor zehn Jahren werden auf das gentechnische Werkzeug große Hoffnungen im Kampf gegen Erbkrankheiten, Stoffwechselstörungen und Aids gesetzt. Zeit für eine erste Bilanz. von RAINER KURLEMANN Die US-Amerikanerin Victoria Gray ist vermutlich die erste Frau, die mithilfe einer gezielten...

Varusschlacht, Archäologie
Wissenschaft

Mythos Varusschlacht

Wie kaum ein anderes historisches Ereignis hat die Varusschlacht den deutschen Nationalismus beflügelt. Und selten wurde in den letzten 500 Jahren ein historischer Ort so sehnsüchtig gesucht wie dieses legendäre Schlachtfeld. Am Ende hat ein metallurgischer Fingerabdruck Gewissheit gebracht. von ALEXANDRA BLOCH-PFISTER Die...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon