Lexikon
Labyrịnthfische
AnabantoideiAnabantoidei
Verbreitung: Tropengebiete Afrikas und Südasiens
Lebensraum: Gräben, Tümpel, Sümpfe, Bäche, Reisfelder
Maße: Länge bis 60 cm
Lebensweise: nehmen über das Labyrinthsystem Sauerstoff auf und sind damit weit
gehend unabhängig von der Kiemenatmung; dies ermöglicht das Überleben in extrem
sauerstoffarmen Gewässern, bei einzelnen Arten auch das Überwinden kurzer
Landstrecken
Nahrung: Kleingetier aller Art
Fortpflanzung: unterschiedlichste Formen; einige Arten geben ihren Laich
einfach ins Wasser ab, andere bauen Schaumnester und betreiben intensive
Brutpflege, wieder andere sind Maulbrüter
Labyrinthfisch
Labyrinthfisch
Labyrinthfische bauen Schaumnester, indem sie mit Abscheidungen der Mundschleimhaut Luftblasen an der Wasseroberfläche erzeugen. Eiern und Larven, die zwischen den Schaumblasen hängen, bietet das Nest Schutz und günstige Sauerstoffverhältnisse.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
Wissenschaft
Der schädliche Verlust der Nacht
Manche Auswirkungen sind bereits recht gut erforscht, andere dagegen wahrscheinlich noch nicht einmal entdeckt. von Kurt de Swaaf Ein Windhauch trägt Pinienduft herbei, das Meer kabbelt leise gegen die Felsen – nur ein paar hungrige Stechmücken stören die nächtliche Idylle in der versteckten Bucht an der Nordwestküste Mallorcas...
Wissenschaft
Warum für Nachtisch immer noch Platz ist
Eis geht immer? Entgegen dem oft subjektiven Eindruck haben wir für Desserts keinen separaten Platz im Bauch. Dass wir nach einer üppigen Mahlzeit trotzdem noch Appetit auf einen Nachtisch haben, liegt vielmehr an unserem Gehirn, wie Forschende jetzt herausgefunden haben. Demnach sorgen dieselben Nervenzellen im Zwischenhirn, die...