Lexikon
Magnetohydrodynạmik
Abkürzung MHDLehre von den Strömungsvorgängen in stark ionisierten Gasen (sog. Plasmen) oder Flüssigkeiten mit großer elektrischer Leitfähigkeit bei Anwesenheit innerer oder äußerer magnetischer Felder. Charakteristisch ist, dass jede hydrodynamische Bewegung zum Auftreten elektrischer Felder, elektrischer Ströme und damit auch magnetischer Felder führt. Anlass zur Entwicklung der Magnetohydrodynamik gaben die kosmischen Probleme der Materie in Sternen oder im interstellaren Raum. Heute ist sie auch von Bedeutung für die Entwicklung von Fusionsreaktoren. magnetohydrodynamischer Generator.
Wissenschaft
Was ist Zeit?
Manche Fragen kann man problemlos formulieren. Und auf den ersten Blick sehen sie auch so aus, als könne man sie einfach beantworten. Aber wenn man ein bisschen genauer darüber nachdenkt, stellen sie sich schnell als extrem harte Nüsse heraus. „Was sollen wir denn heute essen?“ ist eine davon, wie alle bestätigen können, die...
Wissenschaft
Paradoxe Genome
Paradoxon. Ursprünglich entstammt der Begriff dem spätlateinischen Adjektiv „paradoxus“, das damals „unerwartet, überraschend“ meinte. Dass der Begriff des Paradoxons auch in den Naturwissenschaften gern verwendet wird, dürfte kaum verwundern. Schließlich widersprechen dort immer wieder mal neue Resultate ziemlich unerwartet den...