Wissensbibliothek
War Saladin ein gutes Vorbild für seine Glaubensgenossen?
Ja, wenn man einem Nachruf im »Buch der zwei Gärten« aus der Kompilation des Abu Sama zum Jahr 1193 Glauben schenken kann: »Der Verstorbene hinterließ siebzehn Söhne und eine kleine Tochter sowie ein segensreiches Andenken bei den Hinterbliebenen. In seinem Schatz befand sich nur ein Denar und sechsunddreißig Dirhem, weil er das Geld, so schnell wie es einging, wieder ausgab. Bat ihn jemand in der Not um Unterstützung, so hatte er ein freundliches Wort für ihn, und wenn augenblicklich kein Geld vorhanden war, vertröstete er auf später, und er gab, selbst nach längerer Zeit, die versprochenen Gelder. Auf dem Wege Gottes wandelnd, scheute er keine Auslagen zur Bekämpfung der Feinde im heiligen Kampf sowie zum Unterhalt der frommen Muslime (...) Der Sultan gefiel sich in einfacher Kleidung wie Leinen, Baumwolle oder Wolle. Er liebte es, Kleidungsstücke als Geschenke zu verteilen.«
Weltraumschrott wird museumsreif
Der Weltraum – unendliche Weiten voller Müll. Aufräumen? Ja, aber bitte mit Bedacht, fordern Archäologen. von DIRK HUSEMANN Die rätselhafte Kugel aus Metall reichte James Stirton bis zu den Knien. Sie sah zusammengeschmolzen aus. „Was um alles in der Welt ist das?“, fragte sich der australische Farmer. Und wer hatte die Kugel im...
Der Friedhof der Raumschiffe
Unbemannte Raumschiffe werden kontrolliert zurück zur Erde gesteuert. Viele davon landen im Meer rund um „Point Nemo“ im Südpazifik. Doch die Objekte dorthin zu navigieren, wo ihr Absturz keine Menschen gefährdet, ist schwierig. Daher proben Forscher das Flugmanöver vorab im Labor. von KATJA MARIA ENGEL Kurz nur, mitten im...