Lexikon

Narrenliteratur

didaktisch-satirische Dichtung verschiedener Gattung und Art, in der seit der Antike menschliche Schwächen und Fehler als Narrheiten vorgeführt werden. Die Narrenliteratur blühte besonders seit S. Brants „Narrenschiff“ 1494, dem „Lob der Torheit“ des Erasmus von Rotterdam 1511 und T. Murners „Gäuchmatt“ 1519. Am Ende des Barocks trat Abraham a Santa Clara als Verfasser von Narrenliteratur auf. Seit Shakespeare und H. J. C. von Grimmelshausen ist auch der „weise“ Narr eine Figur der Weltliteratur.
Brant, Sebastian: Das Narrenschiff
Sebastian Brant: Das Narrenschiff
Sebastian Brant: „Das Narrenschiff“ mit Illustrationen von Albrecht Dürer, Basel 1494
Abraham a Santa Clara
Abraham a Santa Clara
Immanuel_Kant_(1724_bis_1804):_Gemälde_von_Johannes_Heydeck_aus_dem_Jahr_1872_nach_einem_früheren_Portrait_des_Berliner_Malers_Gottlieb_Doebler_1791.
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Vor 300 Jahren wurde Immanuel Kant geboren. Der Philosoph war auch ein kühner Vordenker in den Naturwissenschaften. von RÜDIGER VAAS Eine „Milchstraße von Welten“ sei nicht mehr als eine Blume oder ein Insekt verglichen mit der ganzen Erde. Was wie ein moderner astronomischer Größenvergleich klingt – veranschaulicht von...

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Dem Ursprung des Erdwassers auf der Spur

Das Markenzeichen des blauen Planeten im Visier: Eine Studie beleuchtet, wie die Himmelskörper entstanden sein könnten, die der jungen Erde einen beträchtlichen Teil ihres Wassers geliefert haben. Aus Modellen auf der Basis von Merkmalen bestimmter Meteorite geht hervor, dass verzögert entstandene Planetesimale das Reservoir für...

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