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Durch Verordnung des Reichsarbeitsministers Franz Seldte sind bis auf weiteres in Städten mit über 150 000 Einwohnern Ärzte nichtarischer Abstammung bzw. solche mit nichtarischen Ehegatten zur Tätigkeit bei den reichsgesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich nicht mehr zugelassen. In den Großstädten ist der Anteil an nichtarischen Ärzten besonders hoch. In Berlin waren vor 1933 rund die Hälfte der zugelassenen Ärzte Juden.