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Kreolischer Multi-Kulti-Salat

Monika Wittmann

Paradiesische Karibik
Bahamas Tourist Office, Frankfurt/Main
Trinidad und Tobago – der Name verrät schon das Erfolgsrezept. So wie sich der Inselstaat selbst aus zwei spannenden Gegensätzen zusammensetzt (dem temperamentvollen, üppig bewaldeten Trinidad und der kleinen, stilleren, lieblichen Schwester Tobago), so ist das ganze Karibikparadies ein gelungenes Stückwerk; ein Cocktail, gemixt aus den verschiedensten Zutaten aus aller Welt.

Das Englisch heißt dort Kreol und klingt ganz so, als ob es selbst auf Urlaub wäre. Die Bevölkerung schillert in allen Hautfarben von goldbraun bis tiefdunkel. Zur quirlig-bunten Calypso-Musik schmeckt ein Drink aus hartem Rum und süßem Ananassaft. Und Kurzentschlossene können sich binnen 24 Stunden die Hand zum Bund fürs Leben reichen.

Auch der Küche verleihen Kontraste ihre Würze. Für jeden Geschmack ist etwas dabei: „Tum-Tum“ (pürierte Kochbananen), „Pastelles“ (Fleisch in Maismehlpasteten und mit Bananenblättern umwickelt), belegte Brötchen mit Haifisch oder Schweinesülze, ... Die vielen indischen Einwanderer bereicherten die Multi-Kulti-Salatschüssel um ihre Lieblingsspeisen: „Pilau“-Reis, „Roti“ (Fladenbrot) und rotes Linsen-„Dhal“.

 

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