Lexikon
Dyslalie
[griechisch]
veraltet Stammelnkombinierte Sprach- und Sprechstörung, der eine Störung des Lauterwerbs oder der Lautbildung zugrundeliegt und bei der Laute oder Lautverbindungen falsch ausgesprochen, ausgelassen oder durch andere, nicht hingehörende ersetzt werden. Bei Kleinkindern ist die Dyslalie eine normale Phase der Sprachentwicklung, jenseits des 4./5. Lebensjahrs jedoch eine Erscheinung, die ihre Ursache u. a. in einer Sprachentwicklungsstörung, einer Hörstörung, einer Hirnsschädigung oder psychischen Faktoren haben kann und entsprechende Behandlung verlangt. Formen von Dyslalie sind z. B. Fehlaussprache von g und k als d und t (Gammazismus und Kappazismus), falsches Aussprechen oder Nichtsprechenkönnen von l und r (Lambdazismus und Rhotazismus) und das Lispeln (Sigmatismus).
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