Lexikon
Jagdrecht
im objektiven Sinn die Gesamtheit der die Jagd betreffenden gesetzlichen Bestimmungen (in der Bundesrepublik Deutschland besonders das Bundesjagdgesetz vom 29. 9. 1976 sowie die Jagdgesetze und -verordnungen der Länder); im subjektiven Sinn die Jagdberechtigung, d. h. die Befugnis eines Jägers, in einem bestimmten Revier zu jagen; sie gebührt dem Grundeigentümer, jedoch nur, wenn sein Land zu einem Jagdbezirk gehört; es gibt Eigenjagdbezirke und gemeinschaftliche Jagdbezirke. Die Ausübung des Jagdrechts kann verpachtet werden.
In Österreich ist das Jagdrecht Privatrecht; seine Ausübung wird durch Landesgesetze geregelt.
In der Schweiz entspricht das Jagdrecht im Wesentlichen den deutschen Bestimmungen.
Wissenschaft
Die scheuen Giganten
Planeten ferner Sterne werden wahrscheinlich von riesigen Monden umkreist, die alle Trabanten im Sonnensystem weit in den Schatten stellen. von THORSTEN DAMBECK Entdeckungen sind das tägliche Geschäft der Astronomen. Größtenteils liegt das an immer leistungsfähigeren Instrumenten und ausgefeilteren Methoden, mit denen der Himmel...
Wissenschaft
An der Grenze des Periodensystems
Forschende erzeugen mithilfe von Teilchenbeschleunigern neue superschwere Elemente. von CAROLIN SAGE Nur wenige Minuten nach dem Urknall entstanden die ersten chemischen Elemente: Wasserstoff, Helium und Lithium. Doch dabei blieb es nicht. Eigentlich fing die sogenannte Nukleosynthese erst anschließend an, denn im Inneren von...