Lexikon

Jagd

Jagd: Jagdzeiten
Jagdzeiten
WildartenJagdzeit
Rotwild
Kälber1. 8.   28. 2.
Schmalspießer1. 6.  28. 2.
Schmaltiere1. 6.  31. 1.
Hirsche und Alttiere1. 8.  31. 1.
Dam- und Sikawild
Kälber1. 9.  28. 2.
Schmalspießer1. 7.  28. 2.
Schmaltiere1. 7.  31. 1.
Hirsche und Alttiere1. 9.  31. 1.
Rehwild
Kitze1. 9.  28. 2.
Schmalrehe1. 5.  31. 1.
Ricken1. 9.  31. 1.
Böcke1. 5.  15. 10.
Gamswild1. 8.  15. 12.
Muffelwild1. 8.  31. 1.
Schwarzwild
Frischlinge und Überläufer1. 1.  31. 12.
Bachen und Keiler16. 6.  31. 1.
Feldhasen1. 10.  15. 1.
Stein- und Baummarder16. 10.  28. 2.
Iltisse, Hermeline, Mauswiesel1. 8.  28. 2.
Dachse1. 8.  31. 10.
Wildkaninchen1. 1.  31. 12.
Füchse1. 1.  31. 12.
Auer-, Birk- und Rackelhähne1. 5.  31. 5.
Rebhühner1. 9.  15. 12.
Fasanen1. 10.  15. 1.
Wildtruthähne15. 3.  15. 5. und 1. 10. 15. 1.
Wildtruthennen1. 10.  15. 1.
Ringel- und Türkentauben1. 11.  20. 2.
Höckerschwäne1. 11.  20. 2.
Graugänse1. 8.  31. 8. und 1. 11.  15. 1.
Bläss-, Saat-, Ringel- und Kanadagänse1. 11.  15. 1.
Stockenten1. 9.  15. 1.
Pfeif-, Krick-, Spieß-, Berg-, Reiher-, Tafel-, Samt- und Trauerenten 1. 10.  15. 1.
Waldschnepfen16. 10.  15. 1.
Blässhühner11. 9.  20. 2.
Lach-, Sturm-, Silber-, Mantel- und Heringsmöwen1. 10.  10. 2.
das weidgerechte, d. h. den Jagdvorschriften und Jagdtraditionen entsprechende Verfolgen, Erlegen und Fangen von jagdbaren Tieren durch den Jäger (Weidmann). Die Jagd war ursprünglich (Altsteinzeit) Hauptnahrungsquelle des Menschen; sie wurde mit dem Übergang zu Ackerbau und Viehzucht immer mehr zu einem Vergnügen, das besonders dem Adel bzw. dem Landesherrn vorbehalten blieb (Jagdregal). 1848 wurde das Jagdregal in Deutschland aufgehoben und das Jagdrecht Bestandteil von Grund und Boden. Die rücksichtslose Ausnutzung des Jagdrechts machte eine Trennung von Jagdrecht und Jagdausübungsberechtigung (Jagdberechtigung) notwendig.
Fährten von jagdbarem Wild
Fährten von jagdbarem Wild
Die Einteilung der Jagd in hohe Jagd und niedere Jagd richtet sich nach den Wildarten und war besonders von Bedeutung, als das Jagdregal noch in Kraft war; heute wird das zur hohen Jagd gehörende Wild von der Jagdbehörde zum Abschuss freigegeben (Jagdzeitenverordnung).
Die Jagd wird ausgeübt als: 1. Suche mit Vorstehhunden auf Rebhühner, Hasen u. a.; 2. Pirsch, durch Anschleichen an das Wild; 3. Anstand, Ansitz; 4. Brunft- und Balzjagd; 5. Drück- und Treibjagd; 6. Fangjagd auf Raubwild; 7. Graben (Ausgraben, Erdjagd) von Füchsen und Dachsen; 8. Frettieren, Kaninchenjagd mit Frettchen; 9. Hüttenjagd.
Als historische Jagdarten kommen hinzu die Hetzjagd (Parforcejagd) und die Jagd mit Netzen und Hagen.
Wissenschaft

Eis auf dem Mond – und ein Rätsel

Radioaktivität bei einem uralten Vulkan auf dem Erdtrabanten wirft Fragen auf. Und wie entstand ein gewaltiges Granitgebilde im Untergrund? von THORSTEN DAMBECK Die Südpolregion des Mondes steht schon lange im Fokus der Raumfahrtplaner, die polnahe bemannte Basen errichten wollen. Denn dort gibt es Wassereis, eine wichtige...

Ionen, Licht
Wissenschaft

Der solare Doppelpack

Max-Planck-Forscher haben eine neuartige Technologie für die direkte Speicherung von Sonnenlicht geschaffen. Damit ist es möglich, das Sonnenlicht in ein und demselben Material zu absorbieren und zu speichern: eine Sonnenbatterie. von RALF BUTSCHER Es ist ein recht unscheinbares, ungefähr fingernagelgroßes Plättchen, das die...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon