Lexikon
Lỵkien
in der Antike Name der Landschaft im südwestlichen Kleinasien, zu beiden Seiten des Flusses Xanthos, bewohnt von den Lykiern (Tramilen), die aus Kreta einwanderten. Um 540 v. Chr. Eroberung Lykiens durch die Perser, im 5. Jahrhundert v. Chr. schlossen sich die lykischen Städte dem Attischen Seebund an; nach der Eroberung durch Alexander den Großen und der Diadochenzeit standen die lykischen Städte mit dem Hauptort Xanthos erst unter seleukidischer, dann unter rhodischer Oberhoheit, bis sie 168 v. Chr. von Rom für frei erklärt wurden und sich zum Lykischen Bund zusammenschlossen; 43 n. Chr. römische Provinz.
Wissenschaft
Die Nano-Zitze
Nanostrukturiertes Wolframsemikarbid wird breiter, wenn man es in die Länge zieht. Das ist vielversprechend für die Entwicklung neuartiger Sensoren, etwa für den Einsatz in der Luftfahrt. von DIRK EIDEMÜLLER Sogenannte auxetische Materialien gehören zu den Sonderlingen in der Materialwissenschaft: Wenn man sie in die Länge zieht...
Wissenschaft
Verkannte Artefakte
Lange Zeit funktionierte die moderne Bioforschung hauptsächlich reduktionistisch: Man trennte die Komponenten, die einen interessierten, aus dem Gesamtsystem heraus und studierte sie isoliert in „Einzelhaft“. Erfolgreich war das allemal: Heerscharen von Forscherinnen und Forschern, die im Labor jahrelang Proteine gereinigt oder...