Lexikon
Ameisenbären
Ameisenfresser; Myrmecophagidaeurtümliche, zahnlose Nebengelenktiere Südamerikas mit fast körperlangem Schwanz; Ameisen- und Termitenfresser; der Kopf ist röhrenförmig ausgezogen, die Zunge ist lang und klebrig; mächtige Krallen an den Vorderbeinen dienen zum Aufreißen selbst der Termitenbauten. Hierzu gehört der Große Ameisenbär, Yurumi, Myrmecophaga tridactyla, von über 2 m Körperlänge (mit Schwanz). Der Mittlere Ameisenbär, Tamandua, Caguare, Tamandua tetradactyla, von 1 m Körperlänge, lebt als Baumtier; der Schwanz ist als Greifschwanz ausgebildet. Der seltene, nur eichhörnchengroße Zwergameisenfresser, Cyclopes didactylus, hat einen Wickelschwanz und lebt als Baumtier.
Ameisenbär
Ameisenbär
© wissenmedia/Johann Brandstetter/Arno Kolb
Ameisenbär (Großer)
Großer Ameisenbär
Neben dem Zwergameisenbär und dem Tamandua gehört der Große Ameisenbär zu den einzigen Zahnlosen, die wirklich keine Zähne mehr besitzen. Daher kann er auch nur solche Insekten verzehren, die sich mit seiner langen, klebrigen Zunge erbeuten lassen.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
Ameisenbär (Mittlerer)
Mittlerer Ameisenbär
Der Tamandua, der Mittlere Ameisenbär, ist ein ausgezeichneter Kletterer. Er bewohnt die tropischen Regenwälder Südamerikas und lebt bevorzugt auf Bäumen.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
Wissenschaft
Wasserstoff aus Bier und Schokolade
Bakterien, die aus Abfällen Wasserstoff erzeugen, können ein wichtiger Teil der Energiewende werden.
Der Beitrag Wasserstoff aus Bier und Schokolade erschien zuerst auf wissenschaft.de.
Wissenschaft
Die Botschaften der ewigen Toten
Archäologen und Naturwissenschaftler arbeiten als Mumienforscher eng zusammen. Dabei ermöglichen moderne Analyseverfahren ganz neue Einblicke. Manchmal stützen sie die Erkenntnisse der Archäologie, manchmal räumen sie auch mit Vorurteilen auf. von RAINER KURLEMANN Die Menschen sind verstorben, doch die Zeit hat sie nicht...