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Amoralsmus

[
lateinisch
]
früher auch Immoralismus, in einem neutralen Sinn das Denken oder Handeln, das außerhalb des Moralischen liegt, also ethisch neutral ist. Im „moralischen“ Sinn ist Amoralismus die Leugnung der Verbindlichkeit moralischer Gesetze, weil das Recht des Stärkeren entscheidet (antike Sophisten), weil der Einzelne seine Vorstellungen absolut setzen sollte (M. Stirner) oder weil die Moral als Wille zur Macht zu denunzieren ist (F. Nietzsche).

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