Lexikon
Ạstrophotometrie
[
griechisch
]Lichtmessung der Gestirne. Bei den herkömmlichen Astrophotometern wird eine künstliche Lichtquelle der Helligkeit des Gestirns messbar angeglichen. Heute bedient man sich fast ausschließlich lichtelektrischer (photoelektrischer) Photometer, die den Photoeffekt ausnutzen. Bei dem Sekundärelektronenvervielfacher (Photomultiplier) wird der Fotostrom außerdem kaskadenartig verstärkt. Hierbei erzielt man eine Genauigkeit in der Helligkeitsmessung um 0,01 Größenklassen und darunter. Zur Messung der Oberflächentemperatur eines Gestirns (z. B. eines Planeten) dienen Thermoelemente (Thermoelektrizität). Bolometer, CCD, Radiometer.
Zur photometrischen Auswertung von Photoplatten dienen Mikrophotometer, die die Schwärzung eines fotografischen Negativs messen. Es können auch Aufnahmen in verschiedenen Farb- bzw. Spektralbereichen gewonnen und dann untereinander verglichen werden (Mehrfarbenphotometrie). In der Spektralphotometrie wird die Helligkeitsverteilung im Spektrum selbst gemessen.
Wissenschaft
Quantensprünge in der Röhre
Mit einem neuartigen Kernspinmikroskop lassen sich zum ersten Mal per Kamera hochaufgelöste Bilder von molekularen Prozessen machen – zum Beispiel für die Krebsdiagnostik oder die Forschung an Batteriematerialien. von DIRK EIDEMÜLLER Wenn Chemiker ein Herstellungsverfahren für eine neue Substanz ertüftelt haben, überprüfen sie...
Wissenschaft
Unsere kosmische Blase
Alle jungen Sternentstehungsgebiete in der Sonnenumgebung befinden sich auf der Oberfläche einer gewaltigen Blase. Geschaffen wurde sie von Supernovae. von THOMAS BÜHRKE Astronomen beobachten schon lange heiße Gasblasen in unserer Milchstraße. Diese Gebilde sind einige Hundert Lichtjahre groß und verleihen der Galaxis eine...
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Dünger aus der Luft
Atme!
Wozu ein neuer Super-Teilchenbeschleuniger?
Bessere Böden
Wenn die Marsluft vom Himmel fällt
News der Woche 22.08.2025