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strophotometrie

[
griechisch
]
Lichtmessung der Gestirne. Bei den herkömmlichen Astrophotometern wird eine künstliche Lichtquelle der Helligkeit des Gestirns messbar angeglichen. Heute bedient man sich fast ausschließlich lichtelektrischer (photoelektrischer) Photometer, die den Photoeffekt ausnutzen. Bei dem Sekundärelektronenvervielfacher (Photomultiplier) wird der Fotostrom außerdem kaskadenartig verstärkt. Hierbei erzielt man eine Genauigkeit in der Helligkeitsmessung um 0,01 Größenklassen und darunter. Zur Messung der Oberflächentemperatur eines Gestirns (z. B. eines Planeten) dienen Thermoelemente (Thermoelektrizität). Bolometer, CCD, Radiometer.
Zur photometrischen Auswertung von Photoplatten dienen Mikrophotometer, die die Schwärzung eines fotografischen Negativs messen. Es können auch Aufnahmen in verschiedenen Farb- bzw. Spektralbereichen gewonnen und dann untereinander verglichen werden (Mehrfarbenphotometrie). In der Spektralphotometrie wird die Helligkeitsverteilung im Spektrum selbst gemessen.
Neandertaler-Zähne
Wissenschaft

Neandertaler-Linie war 50.000 Jahre isoliert

In der Endzeit der Neandertaler gab es in Europa offenbar mindestens zwei genetisch voneinander getrennte Linien. Das legen DNA- und Isotopen-Analysen eines Neandertalers nahe, der 2015 in der Grotte Mandrin in Frankreich entdeckt wurde. Das Individuum, dem die Forschenden den Spitznamen „Thorin“ gaben, lebte demnach vor etwa 42....

Feststoffbatterien
Wissenschaft

Feste Favoriten

Bislang sind Lithium-Ionen-Batterien die Arbeitspferde der Energiespeicherung. Doch diese leistungsfähigen Batterien haben auch handfeste Nachteile. Die sollen neue Technologien ausbügeln – allen voran Akkus mit einem festen Elektrolyt-Material. von RALF BUTSCHER Die Fachwelt geriet ins Staunen, als das chinesische Unternehmen...

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