Lexikon

Baal

Karin, eigentlich Karin Blauermel, deutsche Schauspielerin, * 19. 9. 1940 Berlin; gefeierte Nachwuchsschauspielerin im deutschen Film der 1950er Jahre (z. B. „Die Halbstarken“ 1956; „Das Mädchen Rosemarie“ 1959; „Die junge Sünderin“ 1961); ab 1959 regelmäßige Theaterauftritte; ab den 1970er Jahren hauptsächlich Fernseharbeit, häufig in Krimi-Serien; tragende Nebenrollen im Neuen Deutschen Film, zuerst bei Rainer-Werner Fassbinder.
  • Deutscher Titel: Die Halbstarken
  • Original-Titel: DIE HALBSTARKEN
  • Land: Deutschland
  • Jahr: 1956
  • Regie: Georg Tressler
  • Drehbuch: Will Tremper, Georg Tressler, nach einer Erzählung von Will Tremper
  • Kamera: Heinz Pehlke
  • Schauspieler: Horst Buchholz, Karin Baal, Christian Doermer
Georg Tresslers Film knüpft an die US-amerikanischen Filme um die Probleme und die Situation der Jugendlichen, wie z.B. »Die Saat der Gewalt« (1955) oder »denn sie wissen nicht, was sie tun« (1955) an, kann aber deren Schärfe und Tiefgründigkeit nicht erreichen.
Ein Berliner Jugendlicher (Horst Buchholz) aus unglücklichem Elternhaus avanciert unter dem Einfluss seiner Freundin (Karin Baal) zum Bandenführer. Bald aber öffnet sich vor ihm der Abgrund der Kriminalität: Seine Freundin erschießt bei einem Überfall einen Mann. Der Junge ist entsetzt und erkennt, dass er den Weg der Gewalt nicht gehen will. Reumütig stellt er sich der Polizei.
Der Film erreicht sein Publikum und lässt die Kinokassen klingeln. Für Horst Buchholz und seine Partnerin Karin Baal, die erstmals vor der Kamera steht, bedeutet der Streifen auch international Bekanntheit.
Wissenschaft

Das Kessler-Syndrom

Es tut mir sehr leid, aber Sie haben das Kessler-Syndrom.“ Wenn man so einen Satz hört, sollte man sich Sorgen machen. Allerdings nur, wenn man ein Planet ist. Denn das Kessler-Syndrom ist keine fiese Krankheit, die man sich als Mensch holen kann, sondern etwas, das dem erdnahen Weltraum zustoßen kann. In diesem Bereich...

Phaenomenal_NEU.jpg
Wissenschaft

Das kenn’ ich doch!

Warum wir manchmal Déjà-vus erleben, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. „Déjà vu“ ist französisch und bedeutet „schon gesehen“. Man bezeichnet damit Situationen, in denen man das intensive Gefühl hat, sie schon einmal erlebt zu haben, ohne indes genau sagen zu können, wann, wo und in welchem Zusammenhang. In Studien gaben rund zwei...

Weitere Artikel aus dem Kalender

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon

Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon

Weitere Artikel aus dem Wahrig Synonymwörterbuch

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon