Lexikon
Benzinbleigesetz
Abkürzung BzBlG, das „Gesetz zur Verminderung von Luftverunreinigungen durch Bleiverbindungen in Ottokraftstoffen für Kraftfahrzeugmotore“ vom 5. 8. 1971 mit nachfolgenden Änderungen, ging dem Bundes-Immissionsschutzgesetz wegen der Eilbedürftigkeit voran und führte stufenweise zu erheblichen Verminderungen des durch Blei bedingten Umweltrisikos. Nach Verschärfung der EG-Benzinblei-Richtlinie vom 21. 7. 1987 wurde bleihaltiges Normalbenzin in Deutschland durch Änderung des Benzinbleigesetzes ab 1. 2. 1988 verboten. 1997 wurde auch die Abgabe verbleiten Superbenzins weitgehend eingestellt. Erst der Einsatz bleifreier Benzine ermöglichte die Verwendung von Kraftfahrzeug-Katalysatoren, da diese durch Bleiablagerungen funktionsunfähig werden. Andere eingesetzte metallische Kraftstoffzusätze unterliegen einem gesondert geregelten Zulassungsverfahren.
Wissenschaft
Felsgravuren zeugen von früher Besiedlung der arabischen Wüste
In der Wüste Saudi-Arabiens haben Archäologen riesige Gravuren auf steilen Felswänden gefunden, die dort vor 12.800 bis 11.400 Jahren eingeritzt wurden. Sie zeigen Tiere wie Kamele und Gazellen in Lebensgröße und dienten wahrscheinlich als generationenübergreifende Wegweiser zu den seltenen Oasen. Demnach wurde diese...
Wissenschaft
Gondwanas Erbe
Als der Urkontinent Gondwana zerbrach, hinterließ er markante Spuren im südlichen Afrika von heute – und setzte eine lange währende Welle intensiver Erosion in Gang. von THORSTEN DAMBECK Wer im Urlaub die Relikte eines Urkontinents besichtigen will, ist in Südafrika am richtigen Ort. Für mehr als 500 Millionen Jahre dominierte...
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