Lexikon
Bibelhandschriften
handschriftliche Überlieferungszeugen des Textes des hebräischen AT und des griechischen NT vor Erfindung des Buchdrucks. Die wichtigsten Bibelhandschriften stammen aus der Zeit vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis zum 10. Jh. Die bekanntesten sind: der Codex Sinaiticus (aus dem 4. Jahrhundert; von K. von Tischendorf im Katharinen-Kloster auf dem Sinai gefunden, jetzt im Britischen Museum; enthält das Alte Testament fast ganz, das Neue Testament vollständig und einige frühchristliche Schriften), der Codex Vaticanus (aus dem 4. Jahrhundert) und der Codex Alexandrinus (aus dem 5. Jahrhundert). Speziell für das Alte Testament sind die seit 1947 gefundenen zahlreichen Handschriften in Qumran (am Nordwestufer des Toten Meeres) von großer Bedeutung. Seit 1952 kommen wichtige Handschriftenfunde in der Wüste Juda hinzu, besonders im Wadi Murabba’at (bei Qumran). Zu den Bibelhandschriften gehören auch die zahlreichen mittelalterlichen lateinischen Bibelübersetzungen, die zumeist den Text der Vulgata enthalten und oft aufwändig illustriert sind.
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Der Darm ist das bedeutsamste Immunorgan des Körpers. Und steht in enger Verbindung zum Gehirn. Er ist deshalb maßgeblich an unserem Wohlbefinden beteiligt. von JÜRGEN BRATER Beim Stichwort Darm denkt man automatisch zuerst an die üblicherweise als Verdauung bezeichnete Nahrungsverwertung, also an die enzymatische Aufspaltung...
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Kosmische Kollision
Die Zukunft der Milchstraße ist turbulent: Erst kommt es zum Crash mit der Andromeda-Galaxie, dann fusionieren beide Sterneninseln. von RÜDIGER VAAS Seit dem Urknall vor 13,8 Milliarden Jahren dehnt sich der Weltraum aus, und die Galaxienhaufen entfernen sich voneinander. Doch im kleineren kosmischen Maßstab, in der Größenordnung...
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